home




archiv: November 2004


ein bärbeltier

29. November 2004 - 05:05

‚Katzen kennen den Weg in den sphärischen Raum.‘
was ich bestätigen kann.

zugemauert

28. November 2004 - 09:43

späte lektüre von dem hier. ein zufall, beinahe hätte ich es überblättert. (papierversion, versteht sich.) die übereinstimmungen sind schockierend, die vorhandenen abweichungen so etwas wie eine erleichterung. in einer psychiatrie, zum beispiel, war ich nie, immerhin. obwohl ich den wiederholten satz nicht so leicht vergessen werde. daß ich ja nicht normal sei. in vielen tonarten und lautstärken vorgetragen. ich verrate hier nicht, von wem. wozu? schweigen hat schließlich auch seinen wert.
vermauert. und damit wieder bei MEMORY.
einen iq von 130 hab ich ebenfalls garantiert nicht. wobei ich niemals einen test machen würde, nicht einmal aus langeweile. allein das wäre schon zuviel. sichtbarkeit. das ist auch nicht meine zuständigkeit. mein bruder, der war das genie.

heimat

28. November 2004 - 07:43

ab 15. dezember (ard) gibt es sie also – endlich! – die sechs neuen folgen der heimat triologie von edgar reitz. wiederholt werden ab 5.dezember (3sat) – endlich! – auch die ersten elf folgen, die damals mein eingefahrenes erzählverständnis verstört und schließlich endgültig gebrochen haben. oder besser geöffnet, ich will ja nicht so sein. die brennende frage ist nun: wann kommt – endlich! – die zweite heimat? denn besseres gibt es nicht! (am besten hier zu finden.)

blogerotik

28. November 2004 - 03:24

langsam begreife ich die allgemeinen blogvorgänge. den peak am 8. dieses monats, zum beispiel, wegen des eintrags am tag zuvor.

zeiten

27. November 2004 - 11:46

im grunde ist keine gute zeit, der kopf schmerzt schon am morgen, noch vor dem erwachen. und die dinge zerbröseln, bevor sie sich überhaupt manifestiert haben. geld ist da manchmal nur ein randthema, wer hätte das gedacht. das soziale klima, besonders hier in neukölln, ist in der tat hart. wie in der nächsten kolumne zu lesen sein wird, wenn es denn eine solche wird. ich neige ja mehr zur story, aber was solls. und wenn georg sie nimmt, natürlich, denn eigentlich bin ich ja nicht dran.
dennoch arbeite ich viel, wenn ich auch kaum zum schreiben komme. mit einem mal ist zuviel organisation im gange, zum glück. G ist wieder aufgetaucht. (die eine, nicht die andere. ;-) G aus B, sollte ich vielleicht sagen. wobei B (leider) nicht berlin meint. aber diesmal scheint die sache wirklich in gang zu kommen, die gradiose kampagne eines unheimlich kompetenten übersetzerinnenteams. das wurde aber auch zeit. für bessere zeiten, meine ich.

gegenwelten und parallelgesellschaften (2)

27. November 2004 - 01:02

zum beispiel die arbeitsagentur!
(oder wie heißt das jetzt? ich meine, was soll das eigentlich?)

prinzipiell

25. November 2004 - 11:51

es bedarf nur einer winzigen wendung im chemiekreis meines hirns oder sonstwo, im allgemeinen nervengewitter oder im vielfältigen geschehen der hormonzyklen vielleicht, und ich weiß morgen schon nicht mehr wer ich bin, was ich bin oder daß ich bin. so gesehen gründet alles auf dem prinzip hoffnung.
na, dann bis morgen…
vielleicht.

nina hagen bei günther jauch

25. November 2004 - 10:55

er: was haben die bäume im regenwald nicht…
sie: gerechtigkeit!

welch ein jubel

24. November 2004 - 01:57

während daraußen die lichter alldieweil weihnachtlich erglühen, lebe ich nach jahren in der werbung zum ersten mal glöckchen- und engelfrei. gut, im fenster schräg gegenüber erstrahlt der erste glorreiche lichterbaum, platt an die glasscheibe geklebt, und ein paar schritte in richtung u-bahn klappen die ersten holzhütten, genannt weihnachtsmarkt, allmorgendlich die läden hoch.
andererseits hat es aber die straßenlaterne vor meinem schlafzimmerfenster gestern nacht knallhart erwischt. und sie ward erlischt. (was tut man nicht alles für einen guten reim…)
insgesamt ein vorgehen, ein lebenszustand nahezu, der mich über die maßen erfreut.

HLU-ja!

23. November 2004 - 11:32

die mir zustehende ‚hilfe zum lebensunterhalt‘ ist nunmehr also ausgerechnet und festgelegt auf ziemlich genau 375€ weniger als meine definitiven fixkosten, welche von mir persönlich berechnet sich inklusive lebensmittel, u-bahn-karten und vielleicht sogar benzin verstehen. aber ohne jegliche kultur, will sagen bücher, konzerte, kino- oder cafébesuche.
HalLeluJa!