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archiv: November 2004


ksk, korrektur?

23. November 2004 - 10:22

23. November 2004 – 1099

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Kuenstlersozialkasse bleibt erhalten

Zur Diskussion ueber die Zukunft der Kuenstlersozialversicherung erklaert die zustaendige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe der Enquéte-Kommission “Kultur in Deutschland” der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Krueger-Leissner:

Die Sorge um den Fortbestand der Kuenstlersozialkasse (KSK) ist unberechtigt. Dies hat die Anhoerung der Enquéte-Kommission “Kultur in Deutschland” gezeigt. Keiner der Repraesentanten aus der Kulturwirtschaft beabsichtigt, sich aus der Verantwortung fuer dieses Sondersystem zu stehlen, das 1982 von der SPD beschlossen wurde.

Im Vorfeld der Anhoerung waren hunderte von E-Mails bei den Kommmissionsmitgliedern eingegangen. Kuenstlerinnen und Kuenstler waren damit einem Aufruf gefolgt, der behauptete, der Erhalt der KSK sei von der Politik infrage gestellt worden.

In der Tat haben sich in Zeiten konjunktureller Schwaeche strukturelle Defizite bei der KSK gezeigt. Der prognostizierte Anstieg der Versichertenzahlen ist enorm. Daher muessen wir die Aufnahme in die KSK staerker als bisher kritisch beobachten, um im Einzelfall restriktive Massnahmen zu ergreifen. Zudem zielten die im Rahmen der Anhoerung gesammelten Vorschlaege auf Massnahmen, die in der Lage sind, Unternehmen zur Abgabenpflicht heranzuziehen, die bislang nicht erfasst werden konnten. Ziel muss es weiterhin sein, eine Balance zwischen den Traegern der KSK – Bund, Kuenstlern und Verwertern – zu erhalten.

Es gibt keine Alternative zur Kuenstlersozialversicherung. Dass dieses soziale Sondersystem sich bewaehrt hat und weiter bestehen wird, steht ausser Frage.

© 2004 SPD-Bundestagsfraktion

via jonet

okay

23. November 2004 - 04:36

ich dachte mal, wenn ich schon so früh aufstehen mußte, weil mir das amt zurief und mich alsbald wohl auch bescheid stoßen, äh, schicken wird – dann könnte ich genauso gut auch noch ein wenig arbeiten. oder? ca. fünf stunden, und nun geht die sonne schon wieder aus.
aber dafür ist das caos ausgebrochen. (bei nachweislich bestehendem murks bitte bescheid, äh, stoßen?)

ksk?

22. November 2004 - 12:17

na, das kommt ja exquisit, in der allgemeinen stimmung, und in meiner im besonderen natürlich ganz allerliebst.

…los

22. November 2004 - 10:56

nichts zu retten, heute, keine konzentration möglich. das könnte mich ärgern, wenn es mich nicht so müde machen würde. morgen früh der termin, sozi oder nicht sozi. obwohl das ja jetzt anders heißt, bei hartz iv. ich bin nicht wirklich fit für so etwas. arbeitslos, ratlos, kraftlos. so ist das, der vorgegebene weg.
ach, das macht keinen spaß. ich bräuchte eine arbeit, das ist alles. dann kann ich auch wieder arbeiten. wetten?

gegenwelten und parallelgesellschaften (1)

22. November 2004 - 07:15

science fiction?
(hier dieselbe idee, aber nicht geklaut, ich schwöre.)

schlechtes timing

19. November 2004 - 12:03

der tiefpunkt war gegen neun, jetzt bin ich wieder voll da.

interpunktion

18. November 2004 - 03:08

die letzten feinheiten sind fast immer die zeichen, nicht mehr die worte. oder aber worte wie: und, aber, doch, auch, oder, … das allein ist noch in bewegung. die MEMORY-Mementi (ganz unten) arbeite ich gegen den strich. sprachfluß und interpunktion stimmen nicht überein, sätze greifen über die punkte hinaus. wenn es denn sätze sind. oder punkte. wenn alles zerbricht, bleibt nur atemlosigkeit und angst. so ungefähr sollte es sein. aber ob das reicht?

scheißarbeit

17. November 2004 - 07:13

neuer komplettausdruck MEMORY, seitenzahlen korrigieren, bleistiftarbeit übertragen, ausmustern, was schon erledigt ist, undsoweiterundsofort. in dieser phase des ordnens passiert immer wieder folgendes – der text explodiert, will sich wieder bewegen, mit einem mal, ist kaum noch zu halten. nichts kann ich weniger gebrauchen derzeit. anderes steht auf der liste, anträge und ausschreibungen. außerdem wäre da noch dieses projekt.

business as usual

17. November 2004 - 03:08

schreiben ist ein spiel, für eine ganze weile. dann wird es arbeit, aber das macht nichts. es ist eine reichhaltige arbeit, voll von zufriedenheit und geschenken, wie es sonst wohl keine gibt. zu schluß aber wird es business – was sonst? – und da hört der spaß auf. selbst wenn ich zugeben muß, daß ich mich auch darauf einigermaßen verstehe, mit allen fehlern und komplikationen, ist es mitunter unerträglich. die absagen zu sammeln, zu stapeln, in stehordnern und emailpostfächern. und dabei zu wissen, daß es nichts, rein gar nichts mit meiner arbeit zu tun hat. und dennoch.
schreibt mir eine agentur auf meine anfrage von vorgestern heute dieses: ‘Wir möchten Ihren Text nicht noch einmal prüfen und können uns nach wie vor keine Vertretung Ihres Manuskripts durch uns vorstellen.’ es war zwar nur ein mißverständnis, ich hatte lediglich die vorangegangene recht nette email zwischenzeitlich verschludert. nur deshalb hatte ich mir überhaupt eine nachfrage erlaubt. dennoch hocke ich nun wohl in der kiste ‘nervige hobbyschreiberlinge’, ‘übles bettelvolk’ und ‘armselige möchtegerndichterin’. oder so ähnlich. na, herzlichen dank.
fazit: es ist einfach kein durchkommen, und irgendwann reicht die kraft nicht mehr, das ist abzusehen. einstweilen flüchte ich in arbeit. nur so bleibt der kopf frei von dieser mischung aus hochmut und demütigung, die dieses business – vermutlich auf beiden seiten – beherrscht.
oder sollte ich sagen demut? aber wo kämen wir da hin?

skandalon

16. November 2004 - 10:58

‘Sexualität aber bedeutet den Tod. – Wir sind sterblich, also sehr individuell, also sehr sexuell, also sehr tragisch. Das ist doch viel besser als die unendlichen Teilungen des Regenwurms.’
wie soll man nun dieses verstehen?