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13. Januar 2005 - 07:36

wie immer ratlos, wenn es um gefühlsdinge geht. sie stand eben unvermittelt vor der tür. einfach so, ohne ein einziges wort im vorfeld. immerhin liegen immer noch über 400 kilometer zwischen uns. es ist eine art überfall, was mir nicht gefällt. ich kann mich nicht freuen. auch wenn sich etwas in mir freuen will. aber das ist nicht mehr erlaubt, nach über einem jahr.
kein guter nachmittag, schwerer und schwerer mit jedem atemzug.
jetzt ist sie wieder weg. komm zurück, sagt alles in mir, gleich darauf. sofort nachdem die tür hinter ihr ins schloß. aber auch das reicht schließlich nicht. das will nur überlebt werden, irgendwie.
vergessen ist etwas, was mir nur schwer gelingt.

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  • unvergessen:
    14. Januar 2005 - 4:08

    Andere wären glücklich über einen solchen Überraschungsbesuch und würden ihn nutzen.

  • engl:
    14. Januar 2005 - 4:24

    andere sind immer anders, aber ich bin eben ich.
    off topic:
    langsam reicht mir das mit diesen mehr oder weniger abfälligen kurzkommentaren, die im übrigen alle von der selben ip kommen und damit respektive wohl von derselben person, zumindest aber vom selben rechner.
    got it!?

  • engl:
    15. Januar 2005 - 1:05

    ich weiß, ich weiß, ich bin ja keine achtzehn mehr. ;-)
    aber mit der liebe, wenn sie gelebt wird – wenn sie also nicht rein platonisch oder alltagslos ist, eine art meditative oder spirituelle liebe – sind immer auch abhängigkeiten verbunden. das geht gar nicht anders, denke ich. die aufgabe ist, sie dahinter nicht völlig aus den augen zu verlieren. leider sieht es in diesem fall schlecht aus, seit langem schon. ohne daß andererseits ein ende in sicht wäre, nicht nach der aktuellen begegnung.

  • Georg:
    15. Januar 2005 - 2:31

    Ich weiß genau, es hilft nicht, und trotzdem kann ichs nicht lassen, jetzt zu schreiben.
    Es hatte bei mir 5 Jahre gedauert zu erkennen, dass meine Liebe nichts weiter war als Abhängigkeit.
    Es waren normale 5 Jahre, nicht dass ich täglich an sie denken musste oder so – ich hatte sogar geheiratet in dieser Zeit und wurde wieder geschieden – aber sie war unterschwellig imer da.
    Was ich sagen will ist, dass ich genau weiß (glaube es zu wissen), was in dir vorgeht. Wie du fühlst – keine Macht der Welt und niemand kann etwas daran ändern. Aber es (ES) wird sich (SICH) ändern!
    Ganz liebe Grüße,
    Georg

    PS: Ich würde es auch nicht mögen, wenn du mir so etwas Altbackenes schreiben würdest ;-)