raum für notizen

wip – dreizehnte zwischenbilanz

22. Januar 2005 - 12:49

vorgestoßen zu – sage und schreibe – seite 11, und das nur mit mühe. es braucht wesentlich genauere arbeit, als ich gestern noch dachte. auch muß ich mich bemühen, die laune hochzuhalten. denn im grunde geschieht viel, ich sehe, spüre es nur nicht. der text wächst, und das ist schließlich nicht schlecht. wenn ich also wieder einmal – ob unsinnig oder nicht – die mathematik bemühe, dann habe ich heute fast 4 seiten geschrieben. und zwar eingearbeitet in den bestehenden text. basteln und knüpfen, linien verfolgen, verwerfen und laut lesen, die ganze zeit. das zehrt.
die kolumne ist dabei allerdings nach hinten weggekippt. das ist übel, die sollte eigentlich heute noch stehen. zumindest aber übers wochenende. und das muß ich mir jetzt hiermit fest versprechen.
dafür gab es aber ein langes, nettes telefonat, mitten zwischendrin, ohne daß ich völlig rausgekommen wäre. muß eben auch sein, wenn die alten freunde alle in der alten heimat geblieben sind.

unter tage | 0 » | plink
  • Ute:
    22. Januar 2005 - 10:36

    “Hier wird eine Form der Darstellung gezeigt, in der jeder geschriebene Satz eine Barbarei ist, hastige und eitle Produktion, vollendete Stillosigkeit, klaeglich-gespreizt im Ausdruck, der Verlust jedes aesthetischen Kanons. Angesichts dessen die Schriftstellerei als Lebensberuf zu betrachten sollte billigerweise als eine Art Tollheit gelten.” Nietzsche