raum für notizen

rhizom (3)

14. März 2005 - 09:43

„Wir sprechen nicht mehr viel von der Psychoanalyse, doch wir tun es noch, und das ist zuviel. Da läuft nichts mehr. … Nur eines ist schlimmer als die Einwände und Widerlegungen der Einwände: die Reflexion, das Zurück-zu … Zum Beispiel der Rückgriff auf ein vorhergehenes Buch: Was kam schon darin vor? Habt ihr Freud auch richtig verstanden?”
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom

schon seltsam, daß mir immer wieder texte begegnen, die sich klar gegen die psychoanalyse wenden, besser noch, sie quasi konsequent hinter sich lassen. ganz ohne absicht meinerseits geschieht das. ich verstehe und kann es doch nicht formulieren. aber dem erleben von vielfalt, seit jeher, kommt es durchaus entgegen. natürlich.

fremde federn | 0 » | plink
  • Lenny:
    15. März 2005 - 7:24

    Eine Vielfalt verwirrender Art. Soeben entdeckt. Was kann das sein sprachlich?

    http://itaipu.twoday.net/

  • engl:
    15. März 2005 - 9:14

    sprachlich? wenn ich das wüßte. bislang ist mir diese vielfalt und verwirrung als inneres prinzip vertraut. vielleicht auch, mehr und mehr, als arbeitsprinzip. aber sprachlich? das bewältige ich möglicherweise nicht, denke ich in letzter zeit immer häufiger. mag sein, doch ich mühe mich, beizeiten.