raum für notizen

archiv: Oktober 2005

aktenkundig

26. Oktober 2005 - 09:27

weil ich endlich mal das fahrzeug ummelden muß, kann ja nicht einfach immer weiter mit dem W hinten herumfahren, suche ich in meinen ordnern nach den erforderlichen unterlagen. das heißt, eigentlich suche nach den internetzugangsdaten meiner versicherung, um (hoffentlich) heute noch die erforderliche versicherungsbescheinigung herunterladen zu können. das erweist sich schnell als überflüssig, da ich diese seinerzeit, grundsolide und ordentlich, wie ich nun mal bin, fein säuberlich gelocht und in der richtigen kladde abgeheftet haben muß. auch der letzte TÜV-bericht, sicherlich nicht vonnöten, befindet sich an dieser stelle und wird, vorsichtshalber, gleich mit ausgeheftet. dahinter tritt eine handgeschriebene quittung zutage, auf den 18.12.2002 datiert. die letzte rate, die ich U seinerzeit noch persönlich vorbeigebracht habe. der tag, an dem er mir schnell noch die zweitschlüssel ausgehändigt hat, mir dann eine kontonummer gab, für die noch ausstehenden zahlungen. er hat sich von mir verabschiedet an dem tag, weil er 1. zu heiraten gedachte und 2. den motorradladen zugunsten der schwiegerelterlichen spedition ganz aufgeben wollte. ich war empört, also erlaubte er mir gnädig, zumindest noch für eine kleine schönheitsreparatur und den nächsten TÜV vorbeizukommen. ehrensache, als alte stammkundin. empört war ich dennoch, nachhaltig.
der 18.12. also. am 31. ist U gestorben, das sind keine zwei wochen später. erfahren habe ich es aus der zeitung, am 9.1. – wofür die blöde bloggerei so alles gut sein kann. später, nachdem ich erfahren habe, wie er gestorben ist, habe ich U dann noch einmal für eine story ‘benutzt. (mittlerweile veröffentlicht in Sappho küßt die Sterne, Querverlag) das ist ein privileg, ich weiß, so etwas tun zu können. menschen auf die art unsterblich zu machen, für eine weile zumindest.
jetzt denke ich, die ganze zeit schon, daß ich morgen oder übermorgen das nummernschild abmontieren werde, das U damals angeschraubt hat. ich weiß, wo wir standen, im vorderen bereich der durchfahrt zu seiner werkstatt. da, wo die alten eisenplatten im boden ziemlich arg zerschossen waren. ich weiß, das U schon umgezogen war, also nicht mehr seinen üblichen overall trug. ich weiß so vieles, jetzt im moment.
und bloß wegen des nummernschilds mit dem W, das jetzt also endlich ein B werden soll. wie blöd ist das eigentlich…?

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wip – zu(guter)letzt?

26. Oktober 2005 - 07:32

ein kater ist keine migräne, zum glück. somit ist jetzt also in die letzte szene die vorletzte nacht schon geleistete bleistiftarbeit eingebastelt. recht grob, muß ich sagen, mehr war dann doch nicht drin. wiederum ist ein ausdruck erstellt, noch einmal ist eine gesamtschau vonnöten. außerdem ein abgleich mit der eröffnungsszene, zwingend.
dann aber. wer weiß? bald.

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hoch%

26. Oktober 2005 - 05:21

ich sollte es besser wissen, und nicht an hormonkritischen abenden, nachdem ich zuvor satte acht stunden fremdgearbeitet habe, auch noch auf die idee kommen, käse zu knabbern und dazu alkohol zu trinken. wozu das?
heute schleppe ich mich durch den tag, schaffe gerade das nötigste. ätzend und überflüssig. (soviel zu der frage, warum ich nicht trinke. normalerweise.)

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freeloader

24. Oktober 2005 - 09:28

angesichts dieser unsäglichen und anhaltend nervigen hartz iv-mißbrauchs-debatte fragt es sich tatsächlich, was wohl ‘zu Unrecht Berechtigte’ sein könnten. (ich wäre gespannt auf erklärungsansätze, ob linguistischer oder sozialpolitischer natur. mir doch egal. persönlich tippe ich ja darauf, daß es eine art bezugsrecht auf urecht gibt. oder so ähnlich.)

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wip – überraschung

24. Oktober 2005 - 06:35

die letzte szene hat es dann in sich. plötzlich, ganz unerwartet, tun sich da noch tiefgreifende unstimmigkeiten auf. damit hätte ich nicht gerechnet. und alles nur, weil ich vorne, wirklich an allererster stelle, noch eine erklärende szene vorgebaut hatte. schön blöd, wenn sich die beiden nun wiedersprechen. aber was solls. das muß jetzt eben gemacht werden. und dann ist fertig.

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wip – geschmiert

24. Oktober 2005 - 01:43

es läuft und läuft und läuft. richtig gut. den schluß habe ich offensichtlich schon im zweiten durchgang ganz ordentlich gebaut. jetzt erstmal pause, einkaufen, essen.
und dann weitersehen.

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wip – grob

23. Oktober 2005 - 12:21

doch noch in die nächste szene geschaut, das zumindest. und dabei festgestellt, daß es gar nicht so wild ist, eine recht schlichte sache sogar, die nur ein wenig mehr feinheit braucht. ein bißchen kürzung auch, mal wieder. aber das, was ich dachte, das hier anstünde, eine inhaltliche ergänzung, das kommt erst später. genaugenommen in der vorletzten szene erst. das war also eine glatte fehleinschätzung, ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber es war an den rand gekritzelt.
macht nichts, denke ich. sollte aber besser morgen ein wenig darauf achten, wenn ich schon derart wenig konzentration beweise, heute. so geht es ja nun nicht. ;-)
die erste grobe bleistiftarbeit ist aber schon getan.

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