raum für notizen

ungeheuer

10. Januar 2006 - 08:08

die mir vollkommen fremde neue zahnärztin hat sich bei der intensiven bearbeitung meines siebeners unten links sehr deutlich auf meine rechte brust zunächst gelehnt und dann quasi gestützt. anders kann ich es nicht sagen. jetzt weiß ich nicht recht, ob ich das 1. einem mann hätte durchgehen lassen und 2. ihr noch einmal durchgehen lassen sollte.
um mißverständnissen vorzubeugen, nein, angenehm war das nicht. eher beengend, in einer lage, die mir ohnehin nicht ganz geheuer ist. schon der typ, damals, der meinen brustkorb – immerhin! – als ablage für sein instrumentarium benutzt hat, war mir irgendwie nicht besonders sympathisch.
dieser berufsstand ist und bleibt mir ein rätsel.

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  • engl:
    11. Januar 2006 - 3:12

    vielleicht setzt sie sich ja beim nächten mal auf meine brust? das jedenfalls scheint mir ungefähr die nächste stufe der bedrängung zu sein, was ich alles in allem nicht als politisch korrekt bezeichnen würde. sexuelle hingegen… hm… nein, nicht auf dem zahnärtzlichen folgerliegestuhl. definitiv.
    und, nein, es steht derzeit kein weiterer zahnverlust an. zum glück. nur noch weitere termine, drei, wenn ich mich recht erinnere.

  • fragmente:
    11. Januar 2006 - 11:04

    Es ist nicht zum lachen, aber mein Gott! Wie lustig!

    zu 2.tens: nein, das sollten Sie ihr nicht nochmals durchgehen lassen. Ich habe allerdings keine Ahnung, was man da dann sagt. “Entschuldigung, sie liegen auf meiner Brust?” oder “würden Sie sich bitte nicht weiter auf meine Brust stützen?” oder “runter von meinen Titten?”

  • inge lütt:
    11. Januar 2006 - 11:09

    wie wäre es mit:
    “Hoffentlich haben Sie ehrliche Absichten, wenn Sie es sich schon auf meiner Brust gemütlich machen.”
    oder:
    “Meinen Sie das jetzt politisch oder sexuell?”

    Ansonsten:
    Unerfreuliche Situation, das, in der Tat.
    Beileid und dergleichen. Ist der Zahn denn wenigstens noch zu retten?