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verweis ins hsb

30. Juli 2007 - 09:19

kurz notierte beobachtung zum thema Neuköllner Erziehungsmethoden

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  • N.H.:
    30. Juli 2007 - 11:02

    da triggerst du natürlich eines meiner lieblingsthemen, also versuche ich mich extra katzenmenschenkurz zu fassen: wenn dieser hund (boxer sind nicht blöd, sie sehen nur so aus) von diesem mann eigentlich gelernt hat, dass er an der bordsteinkante anhalten muss (das geht, vereinfacht ausgedrückt durch KONSEQUENT IMMER an JEDER bordsteinkante stehen bleiben), und dann trotzdem mal – das kann nämlich vorkommen, trotz guter erziehung – auf die straße läuft, dann macht es sinn, den hund zu bestrafen, indem man ihn körperlich unterwirft (so er denn von sowas keinen seelischen knacks kriegt, auch solche hunde gibt es) oder ihm eben auf solch schwachsinnig erscheinende weise verbal klarmacht, dass er grade großen mist gebaut hat. die worte sind dabei egal, am tonfall merkt der hund schon, dass er mist gebaut hat. er sollte allerdings wissen, worin dieser mist bestand, sonst gibts null lerneffekt, sondern nur einen verwirrten, geknickten hund.
    DENN und ABER
    wenn diesem armen hund nur mit so sinnlosen menschenworten beigebracht werden soll, nicht auf die straße zu laufen, sind der hund und alle verkehrsteilnehmer zu bedauern (oh, du und meine freundin gehören ja auch dazu…), denen dieser hund vors fahrzeug laufen könnte.

  • N.H.:
    31. Juli 2007 - 1:03

    ein sehr guter “der letzte zeuge” mit ulrich mühe lässt mich beim zweiten lesen den maulkorb sehen und daraus schlussfolgern, dass dein nachbar hundegerecht mit seinem hund zu kommunizieren sich wohl nicht die mühe macht. da hab ich ja noch mal glück gehabt, dass der kampfhund im haus meiner neuköllner freundin ein netter kampfhund ist, dem meine hündin bis in den vierten stock nachläuft. unberechenbaren maulkorbträgern und deren besitzern im treppenhaus begegnen zu können würde mir das erstürmen der treppen ein wenig vermiesen. gute nacht in dieses seltsame neukölln :-)

  • engl:
    31. Juli 2007 - 12:15

    du hättest ihn hören sollen, den tonfall, die worte, alles war wie an einen menschen gerichtet. ich hab tatsächlich auf antwort gewartet und mich gewundert. armer hund. (und der wohnt auch noch hier im haus.)