raum für notizen

tannöd

22. Januar 2008 - 22:22

seltsam. auf tannöd von andrea maria schenkel hatte ich mich gefreut, vielleicht wegen der vielzahl von ausschließlich überschwenglichen berichten. auf denis scheck ist doch sonst verlaß. (auch wenn diese rezension auf das nachfolgewerk bezieht.) vielleicht hätte ich skeptischer sein sollen, bei soviel jubel, und mehreren preisen noch dazu. krimis mag ich ja sowieso nicht, eigentlich. aber es hieß doch immer, dass es nicht so richtig ein krimi sei. nur so ein bißchen. tja.
ein ziemlich langweiliges buch, nichtssagend, mit ganz und gar offenliegender struktur und – was wohl am schwersten wiegt – ohne sprache. und damit ohne seele. leider. sehr schade, denn der stoff gäbe doch so einiges her, möchte man meinen.
irritierend übrigens, daß ausgerechnet dieses buch so derart erfolgreich gewesen sein soll. die amazon-kundenrezensionen sprechen eigentlich eher dagegen. aber gut, das heißt nichts, immerhin sind es über 200.

fremde federn | 0 » | plink
  • neukoelln:
    24. Januar 2008 - 9:39

    Ich bin ein geübter und begeisterter Krimi-Leser. Doch immer wenn ein Buch den Deutschen Krmi-Preis bekommt, werde ich vorsichtig. Da waren schon jede Menge Werke dabei, die nie den Weg in mein Regal gefunden haben.