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archiv: September 2009


sorry

26. September 2009 - 19:00

keine ahnung, warum der server derzeit so oft hängt.

punkt

24. September 2009 - 23:17

auf meinem schreibtisch stapeln sich die stapel, schicht für schicht. von außen sieht es gar nicht so schlimm aus, aber darum geht es nicht. so richtig weiß ich gerade nicht mehr, was da alles schlummert. hier und da, eigentlich überall, blinkt unerledigte arbeit hervor. das ist der punkt.

24. September 2009 - 20:57

gestern bei einer orthopädin gewesen. altern sei halt nichts für feiglinge, hat sie gesagt. weiß ich doch, hab ich geantwortet. hilft aber nicht.

bedingungslos

23. September 2009 - 19:40

in neukölln kann ich für mein geld eine erststimme abgeben. theoretisch. wie offensichtlich in vielen wahlbezirken ist das thema das bedingungslose grundeinkommen. aber hier gibt es die einzige kandidatIN. sonst sind diesbezüglich wohl nur männer unterwegs, soweit ich weiß.

herzzeit

22. September 2009 - 22:50

heute bei der büchergilde, unschlüssig zwischen tellkamp und kehlmann, letzendlich für bachmann/celan entschieden.

kanzlerin

22. September 2009 - 16:42

das volk fordert abwahlen. trotz der straff gezogenen mundwinkel, die die kanzlerin seltsam unkonzentriert aussehen lassen. trotz des hübschen grünen jackets, man denke nur an dieses apricot vor vier jahren. trotz der höchst sorgsam aufeinanderplazierten fingerspitzen. die sind sicher irgendwie zusammengeklebt, für ein paar tage noch.

der pisser

21. September 2009 - 21:37

manchmal ist stuttmann extrem genial.

infomaterialermüdung

21. September 2009 - 21:29

auf dem weg zu einer kundin eine geduckte ältere frau ins haus gelassen, die sich sofort an den briefkästen zu schaffen machte. schlimm, dachte ich. normalerweise verteilen hier nur jugendliche die werbepost, vorwiegend männliche. manchmal müßte ich diese darauf hinweisen, daß mein briefkasten eigentlich tabu ist. keine werbung, steht da, groß und deutlich. meistens lasse ich es aber. das lohnt nicht. ich werfe den mist einfach nur weg.

als ich heute wieder nach hause kam, hatte ich dann allerdings einen npd-flyer in der post. mit der frau hätte ich dann doch ganz gern ein paar takte geredet.

das war übrigens die einzige wahlwerbung, die ich bislang erhalten habe. der typ, der hier in neukölln für die extremrechten zur wahl steht, sieht auf den ersten blick wie ein rocker oder biker aus. lange blonde löckchen und einen schnäuzer hat er auf dem bild, und tatsächlich ist er schrauber von beruf. außerdem erlaubt er sich, sir peter ustinov zu zitieren. das ist widerlich.

infomaterial von anderen parteien hat mich bislang noch nicht erreicht. außer die angeforderten regierungs- und wahlprogramme natürlich, die liegen hier vor mir. möglicherweise werde ich auch noch daraus zitieren, vielleicht noch vor, womöglich aber auch nach der wahl. warum nicht? ansonsten herrscht seelige ruhe im elenden neukölln. und nicht nur hier, wie mir scheint. ganz generell fühlte ich mich regelrecht unbelästigt vom allgemeinen wahlzirkus diesmal. das gefällt mir.

außerdem habe ich ja auch schon gewählt.

belehrung in sachen umgang mit fremden zweirädern

21. September 2009 - 12:04

liebe berliner, die ihr vielleicht nachtmenschen seid und mitunter im dunkeln über die bürgersteige torkelt, eventuell in friedrichshain am letzten samstag. möglich auch sein, daß es schon sonntag war, im strahlenden sonnenschein also. was weiß denn ich! jedenfalls ist es so: wenn man ein motorrad umwirft, aus welchem grund auch immer, dann ist es zwar nett, wenn man es anschließend wieder einigermaßen hinstellt. das meine ich ernst, das ist wirklich nett, denn diese aktion ist kein leichtes unterfangen für mich. ich fürchte, ich würde es allein gar nicht schaffen.

aber das aufstellen allein reicht natürlich nicht, weil ein motorrad viele seiner funktionellen teile außen trägt, also ungeschützt von einer blechhülle. es geht also nicht nur um die optik, was allein ja schon schlimm genug wäre. nein, es gibt auch andere auswirkungen. blinker brechen ab oder verbiegen, scheinwerfer verstellen sich, fußrasten- und gasgriffgummis zerfetzen, ganz zu schweigen von den beulen im tank und anderen wirklich gefährlichen dingen. einmal hat mir eine solche aktion den gasgriff derart reingeprügelt, daß sich kaum noch drehen ließ. die gabel hat es insgesamt schon dreimal verzogen, etwas, das ich allein kaum zu richten in der lage bin. und dann wäre da noch das lenklager. wenn das angeschlagen ist, wird es richtig teuer.

diesmal war es nur der bremshebel, den es nach unten gekringelt hat. neben der neuen beule im tank, dem verbogenen blinker und dem vermutlich verstellten scheinwerfer. da will ich mal nicht so sein, das biege ich wieder hin. aber einen bremshebel, den ich nicht mehr erreichen kann, um damit zu bremsen, ist ein schwerwiegender sicherheitsmangel. damit fahre ich nicht so gern durch großstadtverkehr.

außerdem hat der neue jetzt 10 euro gekostet. ihr idioten.

putzig

19. September 2009 - 00:23

lisa vor jahren, auf meinem wuppertaler schreibtisch, mit der großen abendtoilette beschäftigt. die alte dame war damals schon über fünfzehn. aber immer noch ziemlich flink, wie man sieht. und sicher niemals putzig, wenn ich ehrlich bin.