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mehr zahlenspiele in den täglichen nachrichten (75)

06. Februar 2010 - 22:02

man kann ja über martenstein so oder so oder auch ganz anders denken. ich selbst stehe da weder hier noch dort, bin eigentlich eher desinteressiert. edelfedern sind nicht wirklich meine sache. deshalb mußte mich wohl arboretum erst in den kommentaren auf eine martensteinmeinung von ende januar hinweisen, wo es heißt:

Es wird zurzeit viel über Hartz-IV-Missbrauch und Faulheit geredet. Nun ist es in Deutschland so, dass man seit vielen Jahren fürs Arbeiten immer weniger Geld bekommt. Laut Statistischem Bundesamt betrug der durchschnittliche monatliche Nettolohn im Jahre 1991, dem ersten Jahr mit gesamtdeutscher Statistik, 1411 Euro (damals waren es natürlich noch D-Mark). 2001 wurden dem Durchschnittsverdiener im Monat nur noch 1368 Euro ausgezahlt. 2006 waren es noch 1320.

wo er einfach recht hat. und dann noch am am ende einen ganz einen deutlichen standpunkt setzt:

Das beste Mittel gegen die Faulheit sind nicht moralische Appelle oder strenge Kontrollen, sondern Gehälter, von denen man gut leben kann, und Mindestlöhne.

trübsinn | 0 » | plink

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