raum für notizen

und dann

31. Oktober 2010 - 23:53

und dann war das ein verdammter scheißtag heute, so überhaupt kein sonntag. auf einmal hing da eine menge arbeit schwer auf mir, die ich zuvor deutlich leicher eingeschätzt hatte. dabei war ich gestern noch richtig entspannt, weil es ja immerhin eine volle stunde zugabe gab.

und dann dauert heute die flinke zusammenfassung für den kurs gleich im ersten durchgang schon über eine stunde. dann brauche ich zwei verdammte stunden, um es irgendwie hinzubringen, daß die von mir erstellten pdf-dateien auch links können. dann sitze ich noch einmal eine stunde an der zusammenfassung. dann wartet da noch der artikel und die rechnungen, die auch schnell mal geschrieben und rausgeschickt werden wollen und der müll will mal rausgebracht werden, zwischendurch. dann schnell noch die antwort auf die neueste anfrage, die besser bis morgen da sein sollte. dann wieder die zusammenfassung, letzter korrekturdurchgang. dann noch das ganze drumherum, die hin- und herscheiben, das hochladen und downloaden. dann fängt auch noch das blöde virenprogramm seinen wöchentlichen gesamtcheck an und zwingt den rechner sanft in die knie.

und dann  ist dieser verdammte scheißtag auch schon wieder stockdunkel. wie immer, wenn die zeit zurückgestellt wird. dann geht doch die ganze scheiße nach hinten los, jedes jahr aufs neue.

alle tage | 0 » | plink
  • Heartcore:
    01. November 2010 - 0:41

    Nach den Herbstferien werde ich das Haus zu einer finsteren Zeit verlassen und später, viel später, zu einer finsteren Zeit wieder betreten. Zwischen diesen zwei Zeitpunkten wird die Sonne nicht für mich scheinen. Ist doch klar, weshalb ich im halbjährigen Winter immer schwer-depressiv werde.

  • engl:
    01. November 2010 - 10:55

    glasklar! das hatte ich früher auch, als ich in der lehre war. morgens im dunkeln rein in das kaufhausloch, den ganzen tag nur neonlicht in dem einkaufzentrum und abends im dunklen wieder nach hause. kriechen!

    und kalt ist es noch dazu.

  • Heartcore:
    01. November 2010 - 11:16

    Und wenn die Bahn nicht kommt, oder der Bus, und ich dort draußen stehe, zwischen den Menschen und Mauern, den Gedanken und der Musik, wärmt mich mein Frust von innen heraus. Verbranntes Fleisch. Zuhause falle ich dann erschöpft in’s Bett und der Tag ist vorbei. Nicht gut, dieses anorganisch-automatisierte Leben.

    Die Uhrenmacher sollen die Zeit einfach mal fifty / fifty-mäßig angleichen!