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act white

17. November 2011 - 22:54

als ich zum ersten mal von jane elliott gehört habe ich, war ich selbst noch in der schule. das ist jahrzehnte her, damals ging es um ihr erstes schulprojekt. darüber habe ich in der schule gelernt. ich erinnere mich nur wenig. inzwischen wurde das damals entstandene konzept ausgeweitet. und es gibt einen film, den sollte man gesehen haben.


  1. GwenDragon:

    Ja, “blue eyed” ist interessant und zeigt sehr gut wie benachteiligung, Unterdrückung und verfolgung jeglicher Art funktioniert.
    Ihr projekt bezieht sich aber nicht explizit auf Rassismus wie eine meinen könnte. Es lässt sich auch auf andere Aversionen und Ismen übertragen.

    Leider fehlen in Deutschland solche Konzepte an Schulen.
    Oder ist das anders?

  2. engl:

    ja, rassismus ist wohl ihr ausgangspunkt gewesen. tatsächlich dreht sich das konzept heute aber vorwiegend und eindrucksvoll um machtstrukturen und die (aus)nutzung von macht. mehr noch, es macht diese strukturen unmittelbar erlebbar. oder erinnerbar, übertragbar, je nachdem.

    ob das heute in deutsche schulen getragen wird, weiß ich auch nicht. wäre sicher nicht das schlechteste. es gibt aber ausgebildete trainerInnen und workshops auch in deutschland, wie ich gestern bei diversity works gelesen habe.