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novella (21)

03. März 2012 - 23:14

den ganzen tag mit dem gedanken gespielt, schleunigst wieder in einen text zu springen. warum nicht einfach in den vor jahren immer wieder angefangenen und seither immer wieder auch verlorenen gegangenen. ziemlich genau ein jahr ist es her, und potential hat er ja, das weiß ich noch. hatte es nicht etwas mit depression zu tun, ganz am rande? das paßt doch, ist ein schönes thema für den sommer. und so schnell gebe ich ja nicht auf. vor ein paar wochen ist mir sogar ein titel eingefallen, endlich. der titel, der wohl bleiben wird. (das ist doch ein zeichen.)

also habe ich nach dem frühstück ein wenig mietschreiberei betrieben, bin danach kurz einkaufen gewesen und habe anschließend küche und bad geputzt. das stand schließlich so auf der liste, und auch die silikonkartusche lag schon seit oktober bereit. frische silikonkanten, alle zwei, drei jahre, das scheint mir das kredo dieser wohnung zu sein. erst als es schon lange dunkel war, kam ich dazu, wenigstens das textmaterial zusammenzusuchen. beziehnungsweise, es überhaupt einmal zu suchen. hatte ich doch tatsächlich vergessen, wo ich es hingepackt habe. (auch kein schlechtes zeichen.)

jetzt gerade schnell die namen gecheckt und geändert, dann die passenden alter berechnet und die zu verstärkenden figuren indentifiziert. außerdem beschlossen, in die vergangenheit zu wechseln, nicht aber das ich zu verwerfen. ich ist das zentrum. ich bin aber nicht ich, diesmal ganz und gar nicht. (ein zeichen?) möglicherweise werde ich noch ganz klassisch einen rahmen bauen. wer weiß?

jetzt blättere ich gerade im neuen testament und lese in den paulusbriefen. muß sein.


  1. engl @ absurdum » Blog-Archiv » novella (22):

    […] zehn bis fünfzehn seiten, vielleicht zwanzig. so denke ich, bis ich merke, daß ich das schon vor ein paar wochen gedacht […]