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archiv: Mai 2013


verlaufen

29. Mai 2013 - 00:36

das schöne an diesem internet ist ja, daß all die geschichten, die dort überall hineingeschrieben werden, meistens nirgends ein konkretes ziel finden. im gegenteil, dieses netz, mein netz, ist voll von losen verläufen, offenen enden und plötzlichen leerstellen. so soll es sein, so gefällt es mir. voller fragen und gedanken, ohne eindeutige antworten. fast wie das leben, der alltag, irgendwann verlaufen im sand.

das sollte in die literatur hineinwachsen, langsam aber sicher. denke ich.

schüsselduo

27. Mai 2013 - 23:17

fast alle instrumente von früher sind nicht mehr da, auch die steeldrum nicht. das ging nicht anders, es mußte eben sein, und ich vermisse die fette schüssel (meistens) nicht. wenn ich aber die kleinen schüsselchen da oben sehe und höre…

fleischfresser

27. Mai 2013 - 17:51

meine maiblüte, was immer das für eine zimmerpflanze ist, jedenfalls lebt sie schon lange bei mir und will einfach nicht eingehen. ich vernachlässige sie, wo ich nur kann, habe sie vor jahren schon in eine zimmerecke hinter der balkontür verbannt. doch auf sie ist verlaß.

maiblüte 2013

jedes jahr, ohne ausnahme, steht sie punktgenau zum 30. in voller blühte. so auch jetzt, fast schon ist sie bereit, mit ihrem blöden lachsorange. sieht aus, als wolle sie mich fressen.

meinmai

27. Mai 2013 - 00:20

so. die geburtstagswoche hat begonnen, und ich fange langsam an, mich in ein nervliches wrack zu verwandeln. dabei ist das doch alles gar nicht so schlimm. hoffentlich. nur so viel.

kalimba solo

25. Mai 2013 - 23:35

man achte auf das leise metallische scheppern hinter der klarheit der töne. das ist absicht, teil des instruments. die menschliche note sozusagen. (via @fragmente tonight)

scharfe sache

24. Mai 2013 - 15:08

scharfe sachen

neulich hat der postbote mal nicht nur all die schönen pakete für die nachbarn bei mir abgelegt, sondern ausnahmsweise auch etwas für mich geliefert. eigentlich wollte ich ja nur das obere, das kleine, aber einzeln war das schicke werkzeug nicht zu haben. jedenfalls nicht zum lockenden supersonderpreis. anschließend saß ich dann hier und befand insbesondere das untere gerät für höchst beängstigend. eine mordswaffe, eindeutig.

gestern habe ich ganz vorsichtig angefangen, damit zu üben. also mit dem kleinsten natürlich, dem oberen. rasiermesserscharf ist es, das habe ich zunächst einmal an papier getestet. ging. ganz einfach. anschließend dann an meiner haut, die es ohne großen aufwand und völlig schmerzlos in seine hauchfeinen schichten zu zerlegen vermag. spannend.

23. Mai 2013 - 03:35

wie ich es auch drehe oder wende. ich sehe keine lösung.

das ich ist ein subjekt

16. Mai 2013 - 14:15

das mit der objektivität ist so eine sache. jeden tag sehe ich mich im spiegel, ganz so, wie ich nun mal bin. denke ich. trotzdem bin ich tief innen der festen überzeugung, ich sei tatsächlich dunkelhaarig. immer noch.

a touch of blue

13. Mai 2013 - 00:45

green & blue

warum ich männertreu so liebe.

erschöpfung

12. Mai 2013 - 01:03

irgendwann am abend lege ich mein gesicht auf die bretter, ein paar sekunden nur. sofort bewegen sich welten. bis der kaffee kommt und mich wieder weckt. das dunkel unter dem tisch hebt und senkt sich in mir, der boden verliert an gewicht. oder ist es nur das boot, das auf dem wasser liegt und das fest ans ufer gebunden leise schwankt und dümpelt. und mich wiegt.

egal. die intensität der begegnung ist es wert.