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archiv: September 2013


24. September 2013 - 02:40

drei tage meditation, sie erstmal letzte stufe, ab sofort könnte ich mich also »krieger« heißen. wenn ich denn wollte, was ich nicht will. na egal, ein krieger bin ich sowieso. ein dichter, ein lügner, in jedem einzelnen satz, ein dieb. sogar meine mutter hat das gewußt. alles. und stufenpläne greifen bei mir ohnehin nur selten.

heute dann die zweite runde physio begonnen und gleich nach der ersten session von tödlicher müdigkeit befallen worden. von wegen kämpfer, krieger, held. tango gab es aber trotzdem, ausgezeichnet beglückenden tango. danach war ich dann wach, leider. immer noch.

morgen dann den grundlegenden arztermin, nachschauen ob ich überhaupt noch ein herz habe. (warum eigentlich?)

affäre 13

22. September 2013 - 00:18

dieses jahr schafft und überfordert mich. total. so vieles, was ich nachträglich gern auslöschen würde, restlos eliminieren. also mehr als nur vergessen, unmöglich machen stattdessen. (als wäre das möglich.)

21. September 2013 - 13:09

man gibt mir einen preis, nicht den ersten, den zweiten oder den dritten. einen undankbaren vierten, aber dazu viel geld. fünfstellig. ich bin zufrieden. so kann ich ungesehen weitermachen.

mimose am tag

21. September 2013 - 11:52

tagsüber. weit geöffnet die blätter, pralles, helles grün, mitten im leben, die mimose inmitten ihrer zartheit. und die blühten, auch beinah schon weit. dabei ist es kurz vor oktober. so what!?

the whisky after meditation

21. September 2013 - 01:21

the whisky after

weiter so

20. September 2013 - 23:35

angst- und hassgespenster, die in ein paar stunden sämtliche substanz verlieren und vollkommen verschwinden. geht auch.

weiter.

nachtmimose

20. September 2013 - 22:35

mimosensichel

jetzt gerade faltet die mimose ihre blätter in form und stellt imaginäre krummsäbel, mattes, dunkles grün, in das sie umgebende dunkel. kampfbereit.

20. September 2013 - 04:44

all diese versehentliche kraft in mir. ob das das leben ist?

20. September 2013 - 02:23

was ich am meisten vermissen werde, irgendwann, ist wohl die schönheit des tuns, sei es nun das bauen oder das schreiben. beides gleichermaßen, wenn auch auf recht unterschiedliche weise.

sich selbst dabei zuzusehen, wie etwas entsteht, wie dinge schiefgehen, wie repariert und manchmal geflickt werden muß. wie daraus unvermutet neues entsteht. oder wie mitunter, nicht oft zum glück, bei mir nicht, ganz von vorn begonnen werden muß. eine qual, zugegeben, die hölle sogar. für mich.

aber sehen dürfen, wie schönheit wächst, wie die dinge sich finden, wie von allein. wie sie wie selbstverständlich ineinandergreifen und funktionieren, ganz einfach. und somit welten erschließen, eröffnen, die es davor womöglich noch gar nicht gab.

sichtbar werden.

als wäre diese spezielle schönheit ein natürlicher teil dieser welt. und dennoch unsichtbar, zumeist, hinter seiner kehrseite vorborgen. hinter der häßlichkeit des tuns, all der vernichtung und gewalt.

bodennullpunkt

20. September 2013 - 01:07

ich will diese nacht nicht, ich will diese nacht nicht, ich will sie nicht, diese nacht, ich will einfach nicht mehr, nichts.