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archiv: April 2014


1,2,3 usw.

29. April 2014 - 19:45

termin 2: hausarztgequatsche. eigenartig. ungewohnt. über dreißig minuten nur reden, keine untersuchung, nur einmal kurz die blutdruckhöhen beziffert. eine sehr seltsame erfahrung. strategien klargemacht, rheumamedikation als wahrscheinlich gekennzeichnet. abwarten, bis montag.

anschließend: mimose gekauft. (gleich zwei eigentlich.) die schwarzäugige dagegen steht noch aus.

generös

28. April 2014 - 18:25

es scheint mir dringend vonnöten, daß ich morgen unbedingt eine mimose kaufen kann. ich hoffe, der blumenladen ist diesmal darauf eingerichtet. dazu noch eine susanne wäre ebenfalls sehr schön. nahezu genial.

1,2,3 usw.

28. April 2014 - 17:18

termin 1: die schildkröte stellt sich im ultraschall klein aber top vor. hashimoto also eher nicht. immerhin.

die kommunikation allerdings, fast so kathastrophal wie immer. der ist arzt hektisch und hilflos fürsorglich, dabei eigentlich ganz nett. trotzdem natürlich nur reihenabfertigung im takt, kaum zusätzliche fragen erlaubt. dumme fragen werden geschickt an die stoische artzhelferin weitergereicht und dort genervt abgestraft. das ist ganz und gar untauglich für meinen grundsätzlichen angstzustand in bezug auf die anstehende widerliche prozedur.

dafür also arztwechsel, wohl oder übel.

heldin am abgrund

28. April 2014 - 12:28

(balkonsymbolbild für: drei arzttermine in einer woche coming up.)

28. April 2014 - 00:45

vergessen zu essen. na, egal. jetzt isses zu spät.

schön (und nicht traurig)

27. April 2014 - 19:30

in blogs, und in diesem hier wohl ganz speziell, ist es ja so: irgendetwas findet recht spontan irgenwie einen weg hinein. oder hinaus, wie auch immer. überarbeitet wird wenig. manches stoppelt sich über tage zusammen, bis ich den faden doch wieder verliere. und vieles, sehr vieles geht verloren, weil ich keine zeit habe oder keinen ansatz finde. das ist das schöne an blogs, denke ich. zumindest an diesem hier, das nicht mehr und nicht weniger will.

trotzdem passiert es mitunter, daß ein text einen punkt trifft, zufällig einen moment erwischt und deshalb fast schon vollständig und ganz daherkommt. obwohl er in kurzer zeit heruntergeschrieben wurde und eigentlich beinah überhaupt nicht ausformuliert worden wäre. weil es spät war an diesem tag, die lust beinah nicht vorhanden und nur ein letztes aufraffen dennoch dazu geführt hat. so wie der text über meine hände, neulich.

ein zufallstreffer, den es nach anfrage von antje schrupp, nun auch in überarbeiteter, sprich polierter, form auf beziehungsweise weiterdenken gibt.

herzlichen dank dafür. insbesondere die kleinen ergänzungen, die gedankliche und sprachliche weiterführung und frische frische konzentration natürlich haben mir große freude bereitet.

26. April 2014 - 14:56

die letzten beiden fenster geputzt und dann, weils grad so schön war, schnell noch bad und küche gewischt. war höchste zeit, so im nachhinein, bzw. im putzwasser betrachtet. beide hände okay, beschweren sich so gut wie nicht, ob der rasanten haushaltswienerei. also alles fast wie immer, das gefällt. jetzt lache ich in die sonne, später gibts ein bißchen tango.

fazit: putzen ist scheußlich, hat aber eine eindeutig reinigende wirkung.

sanfter mut

24. April 2014 - 23:41

der balkon wird anders in diesem jahr. zum einen ist er links jetzt zirka 11cm kleiner, weil die handwerker dort das dämmmaterial für die nachbarwohnung angebracht haben. daran läßt sich nichts ändern, dagegen ließ sich auch nicht angehen. doch es schmeckt mir gar nicht. es ist ja nicht viel, ich weiß. aber es verändert alles. die harmonie des raumes vor allem. daran muß ich mich nun gewöhnen, wohl oder übel.

auch nach außen wird er anders sein. alles grün, keine großartigen blüten, fett und bunt. was ja sowieso nie so meine sache war. aber diesmal bin ich ganz konsequent: nur sachen zum ernten und essen, tomaten natürlich und viele kräuter und zeug. dazu mein lobeliablau und die schwarzäugige, das ist alles. ein lavendel vielleicht. von unten wird das langweilig und unscheinbar aussehen, schlimmer noch als sonst. das ist mir klar, ich kann es ja selber sehen. aber von innen betrachtet es wird riechen und schmecken. es wird ein einziger genuß sein.

und ich werde dort stehen, sitzen und schweigen, mehr als nur oft, draußen und drinnen zugleich. aus meiner sicht betrachtet. ich werde mein gemüt dort besänftigen, indem ich an meiner minze kaue oder den basilikum streichle. und lesen, lesen, lesen. (oder schreiben?) dazu whiskey natürlich, gin und martini trinken. nein, genießen.

ich werde lachen bis spät in die nacht, in der welt sein. in meiner welt.

24. April 2014 - 23:20

die tage erfüllen sich, mehr und mehr. ich weiß gar nicht, wie das kommt. ich schlafe gut und werde früh wach, ganz von allein. es ist viel zu tun, aber ich habe keine eile. die zeit ist offen und weit, wie es selten der fall ist. alles fließt ineinander, angenehmes und unangenehmes, manchmal kann ich es kaum auseinanderhalten.

ob das so soll?

22. April 2014 - 13:19

mit einem hammer nagle ich meinen füller in einen ast. die goldfeder bricht und die spitze bleibt im holz stecken. auch der füllerkorpus geht dabei kaputt. das ärgert mich maßlos, vor allem bin ich jedoch beschämt. weil ich aber nicht allein bin, lasse ich mir besser nichts anmerken. klammheimlich verstaue ich die armseligen reste meines schreibgeräts in meiner hosentasche.

später, beim aufstehen, sage ich mir laut: ich spiele nicht, ich möchte den kopf frei haben.