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archiv: Dezember 2014


seife

31. Dezember 2014 - 22:22

zwischen den jahren habe ich nicht nur gearbeitet, ich habe auch gewaschen und gebügelt, den müll runtergebracht und ein paar klamotten aussortiert. sogar die am samstag anstehende pc-neuinstallation ist grundlegend vorbereitet. das angedachte silvestertangotreffen hat sich zerschlagen, das ist pech. das ist aber auch gut, denn das hätte womöglich nicht funktioniert. tangodramen halt, aber die darf man nicht ausplaudern. das gehört dazu.

stattdessen habe ich heute schon die dezemberrechnungen geschrieben und verschickt, alle pflanzen gegossen und insgesamt dreimal gespült. ich bin zufrieden. wenn es draußen nicht so laut wäre, ich befände mich in stille.

zum abschied die dinge sauber hinterlassen. das ist doch keine schlechte idee.

syntax

30. Dezember 2014 - 23:52

schnaps und käse. musik. zusammen, macht glücklich.

62

28. Dezember 2014 - 20:10

teuflische tage, gefangenes hirn. was ist verwirrung, was brillanz? und wo die perspektive. (der teufel)

weihnachtswunder

28. Dezember 2014 - 19:34

der tote videorekorder hat sich gestern nacht entschlossen, doch wieder zu funktionieren. einstweilen zumindest. keine ahnung, vielleicht ein wunder.

ich dagegen bin fertig, erledigt, alle. tue den ganzen tag gegen nichts, was sicherlich gut ist. aber langweilig, unbefriedigend. schleichend schmerzhaft auch.

klingeling.

wortzen

26. Dezember 2014 - 23:00

lyrik -> # tango

prosa -> ratlos! (sagte ich das schon?)

zwischenzeit

26. Dezember 2014 - 12:04

weihnachten, das sind offensichtlich tage elektronischer verwirrung, um nicht zu sagen ausfälle in diesem jahr. erst zerschmurgelt der heimische videorekorder – zum glück der eigene, nicht das schicke, geliehene kombigerät zur konvertierung der alten bänder in dvds – dann wird das hauptstadtblog gehackt – vermute ich zumindest, ich warte auf weitere info, die warnung scheint aber eindeutig – im heimischen büro zickt seit tagen der hauptcomputer, fährt nur jedes zweite mal korrekt hoch, im fremdbüro schluckt das system regelmäßig komplette kundendaten, anschließend schmurgeln die drei mich umgebenden computer auf einmal weg, kurz vor dienstschluß zum glück, mit kurzzeitig leicht giftiger geruchsentwicklung.

meiner war allerdings nicht dabei. also nicht meine schuld in dem speziellen fall. denke ich.

oder ein wunder.

zwischen den jahren, zwischen den zeiten.

still

24. Dezember 2014 - 15:23

gestern versehentlich in den schönhauser arcaden gelandet. ohne jede weihnachtsnot, einfach nur, weil sich dort die nächste postfiliale befand. zufall also, ein grausamer allerdings.

nach etwa zwanzig sekunden in leichten streß verfallen. nach zwei minuten zuckungen aufgrund der enormen lärmbelästigung. und im anschluß an die mühsam erledigten postdinge weitere endlose minuten auf einer panischen suche nach einem schnellen ausgang verbracht. ohne selbstdrehnde tür, versteht sich. aber die gibt es fast nirgends mehr.

ist sie das? die weihnachtlich versprochene erlösung durch den einzelhandel?

wattebäuschchen

23. Dezember 2014 - 00:15

nachts, kurz nach mitternacht, mit latend whiskyberauschtem hirn das alte zippo reparieren wollen. und können. fünf süße, kleine wattebäuschchen befinden sich darin. dazu ein langer docht, der nur zum ende hin ein wenig versäubert werden möchte. jetzt brennt es wieder, einwandfrei, und ich bin sehr zufrieden. mit mir.

nur wozu? ich rauche ja gar nicht.

oh, my love

21. Dezember 2014 - 19:05

yes, i can

20. Dezember 2014 - 17:38

alles neu durchrechnen, auch wenn am ende kaum ein sinnvolles ergebnis stehen kann. trotzdem. meinen alltag, mein leben ausmisten, dinge aufgeben und kündigen. inhalte, wissen und freude.

diesmal nicht tango, stattdessen lektüre. keine zeitung mehr, auch nicht wöchentlich. obwohl ich das prinzip papier eigentlich immer noch höchst attraktiv finde, beinah erotisch. passend zu diesem leisen knistern im intellekt, das mich trotz allem nicht verlassen mag. außerdem steht ja doch längst noch nicht alles im netz.

aber es hilft nicht. nichts. also: klug sein, vernünftig und diszipliniert. der armut rechnung tragen, wo es kaum etwas zu rechen gibt.

kann ich!