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bonding (6)

11. November 2017 - 18:34

vieles ist in bewegung. ich spüre es, aber so gut wie alles läuft an mir vorbei. es lässt sich nicht erzählen, nicht einmal benennen. da ist ein flirrender rand.

das ist sehr seltsam, denn wenn ich den text öffne, ist alles wie immer. routine. was mir wie ein alarmsignal vorkommt, daß das alles viel zu banal sein könnte. lächerlich. nur dummes geschwätz.

trotzdem bin ich durch das erste kapitel durch, endlich. alles noch einmal gestrafft und den dreck rausgebürstet. soviel dreck, schreibschrott. außerdem denke ich über den titel nach. oder es denkt in mir, wie von selbst, bis in die träume. damit hätte ich nicht gerechnet.

das mit dem titel wollte ich auslassen, aussitzen, bis er sich von allein findet. anders schien mir das nicht machbar. doch ich weiß einfach keinen, der paßt. so richtig paßt. es gibt einige ideen, aber sie sind entweder zu konstruiert, zu gewollt oder aber zu nichtssagend und banal. (schon wieder dieses wort.)

doch der titel ist wichtig, er muß nicht nur gut, er muß richtig sein. ich kann sonst nicht arbeiten, habe ich festgestellt, was irgendwie auch wieder lächerlich ist. (oder banal?) aber es ist wohl so. wenigstens einen arbeitstitel brauche ich, sonst bleibt alles haltlos, ziellos. ohne basis, vielleicht ist es das.

ich weiß auch nicht. es ist schlimm.

daß ich in diesem fall im grunde gleich drei titel (oder zumindest arbeitstitel) benötige, macht die sache nicht gerade einfacher. naja, mitdenken sollte ich die anderen beiden. für alle fälle.

oder auch nicht.

keine ahnung.

ach.