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wetterlagen

08. August 2018 - 22:01

dämmerung, aber wirklich kühl wird es hier wohl nicht. der regen ist vorbeigezogen, auch morgen scheint wenig davon in aussicht. zum glück hat meine vermieterin mir dreistufigen, künstlichen wind names „Duracraft“ zu verfügung gestellt, von dem ich gnaden- und nahtlos gebrauch mache. doch übers wetter reden gerade alle, das ist nicht besonders spannend.

ich warte noch ein wenig, dann gehe ich auf meine kleine abendliche runde durch die stille der nacht. wie gerne würde ich das jeden abend machen, aber wie soll das gehen, in neukölln. bis es dort still ist, muß ich lange warten. bis gegen vier etwa, würde ich sagen. vier uhr morgens! da schlafe selbst ich am liebsten. naja, zumindest muß ich, wenn ich gegen neun, spätestens zehn auf der arbeit sein will. auch nicht besonders spannend.

es muß sich etwas ändern. es ändert sich bereits, wie von selbst, ohne daß ich es aufhalten könnte. oder wollte. es gibt nur die möglichkeit, es zu erfassen, zu begreifen. zu verstehen, was vor sich geht. und vielleicht den weg freizumachen.

draußen ist das wetter, das klima vielleicht. das ist übel. auch innen herrscht dürre, alles zerfällt. wichtig ist nur noch das wort. das ist reduktion und konzentration, wie es mag. ich kehre zurück. im kern wohnt das kind, das ich war. und es ist groß.

das ist spannend.