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schmerzverzerrt

28. November 2018 - 12:40

das wunderbar arbeitsreiche wochenende ist mir mit beginn der woche in eine schmerzeskapade eskaliert. völlig unerwartet, denke ich. aber wer weiß, vielleicht habe ich nicht gut genug hingehört. ich kenne sie doch, die schwachstelle rechts. die hand, der arm, die schulter, der nacken, der kopf. alles alles notorisch verschmerzt, sowieso. aber so etwas wie diese woche? schmerzen in schulter, nacken und rücken, dazu vorn an den schlüsselbeinen beidseitig, in der halsmuskulatur sogar, und im liegen dieses pochen im schädel, bis hin zu an- und abschwellendem rauschen in den ohren. die ganze nacht, das ist wirklich übel.

zwei tage mit schmerzmittelbedröhnt auf arbeit, ich weiß nicht, warum. im büro, wo die (relativ normale) tischhöhe einfach nicht zum (relativ normalen) stuhl passen will. entweder komme ich mit den füßen nicht ganz auf den boden oder die tischplatte zwingt meine arme, meine schultern beständig nach oben. das muß ich vor ort nochmal überdenken und überarbeiten, dringend. aber diese woche hätte ich mir die anwesenheit dort klugerweise sparen sollen. hätte vielleicht geholfen. so ist es einfach tag für tag immer schlimmer geworden.

jetzt gerade pocht es nicht mehr, zum glück. heute morgen war das noch anders. der arm ist aber immer noch nicht wieder frei. in die oberbekleidung zu kommen, war eine prozedur. mit ist, als hätte mich ein großes, böses tier in seinen fängen. deutlich spüre ich den festen druck der fangzähne, vorne und hinten. und ich dazwischen bin starr wie beton.

morgen mal zum arzt? (aber was sage ich da? wer ist dieses tier?)


  1. creezy:

    Nun, zum Arzt sicherlich um den Schmerz erst einmal los zu werden bzw. die Entzündung. Aber wenn Dir Dein Gefühl sagt, die Arbeitsposition ist die falsche, dann wird es sehr sicher genau das sein.

    Ich kann z. B. auch nicht mit dem Laptop auf dem Sofa sitzen und schreiben. Habe ich schmerzhaft kapieren müssen – aber daraus gelernt.

  2. engl:

    zervikalneuralgie.