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#englreisen

07. Juli 2019 - 23:15

freitag, samstag, sonntag. seit meiner rückkehr fast nur geschrieben oder sonstwie in literatur beschäftigt. vorbereitungen für den stipendiumsantrag zum beispiel, heute morgen gleich angegangen. und schon so gut wie erledigt, nur noch den textauszug auswählen. später dann, ein bisschen zeit ist ja noch.

das motorrad zurückgeholt. wieder einmal – wie eigentlich immer, wenn ich in klagenfurt bin – stand es vor der werkstatt herum, ohne dass es dort hätte stehen müssen. nichts ist geschehen, aber zugegeben, die anforderungen diesmal sind hart. moderne, verstellbare hebel für ein über 30 jahre altes motorrad zu suchen und zu finden, ist sicher kein vergnügen. und ich allein wäre damit heillos überfordert.

bessere hebel für meine kleinen hände gibt es also erstmal nicht. aber den händen geht es inzwischen wieder ganz gut unter der neuen medikation. ausgesprochen richtig gut sogar, bis auf ein paar ausreißer in ungünstigen momenten natürlich. wie das so ist. doch das fahren macht wieder spaß, so ist es wieder mit leichtigkeit verbunden und mit weniger angst behaftet. das habe ich erstmal ausgenutzt, zumal das wetter dazu bestens taugt. kühl ist es und windig. ein wenig feucht auch, was mir nicht behagt. aber kein regen, der war gestern und die nacht hindurch.

außerdem: kurz nach dieser sommerlichen rundreise in sachen literatur, münchen, klagenfurt, wien, habe ich gleich die nächste tour festgemacht. und erstmal eine unterkunft in wuppertal gebucht. drei tage dort, in der alten, der ersten wahlheimat, bevor es todesmutig ganz „nach hause“ geht. zur geburtstagsparty meines ältesten cousins, im august.

also schreiben in wuppertal. essen im congo. kaffee im milia. und schweben natürlich.

das hatte ich lange nicht. unsicher war ich, bis kurz vor der buchung. ob ich das überhaupt will. aber jetzt freue ich mich halb verrückt.

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