raum für notizen

bonding (81)

15. Dezember 2019 - 01:13

manche tage sind so, andere anders. heute zum beispiel war das schreiben eine qual. das kann ich also doch auch noch.

zwölf stunden habe ich auf einem fleck gehockt, mit einer kurzen unterbrechung nur. draußen immerhin, einkaufen gehen. und dann gleich zurück in den text. in die qual.

aber was soll ich machen? am montag abend ist meine kleine, im grunde mit leichtigkeit zu reißende kurs-deadline. doch ich will sie halten, und morgen ist tango. sie session heute war also pflicht.

so hab ich mich durchgequält, sechs seiten in über zwölf stunden. gut ist es noch lange nicht, das ist mal klar. aber ich habe eine idee von der linie geschaffen. ganz schwach nur, noch kaum erkennbar. aber sie ist da, eindeutig.

morgen vormittag habe ich vielleicht noch ein paar stunden, wenn ich früh genug aus dem bett finde. dazu ein paar ideen, wer weiß. vielleicht finde ich auch in einen fluss, das wäre blöd. könnte aber gut ein, weil ich anschießend bis einschließlich freitag kaum mehr an den text komme. solche gemeinheiten klappen ja oft.

so oder anders. ist alles egal, denn abgeben und drüber reden geht durchaus. geht eigentlich jetzt schon, wenn ich ehrlich bin. dann hätte ich morgen ein bisschen luft. vielleicht.

wobei ich es im grunde schlimm finde, vom luft haben zu reden. oder auch nur daran zu denken. doch das passiert neuerdings, immer öfter sogar. die vorstellung von ein bisschen luft in meiner zeit.

kurz bevor alles zu ende ist, bin ich wohl doch ein klein wenig erschöpft.

eine überraschung ist das natürlich nicht. über sechzig seiten habe ich seit mitte september geschrieben. gute seiten, fast fertige seiten. im schreiben bin ich besser, aber ich kann auch ein wenig rechnen. sechzig seiten in drei monaten sind viel. sechzig solche seiten.

wenn ich mit diesem kapitel fertig bin, werden es siebzig sein. dann bleiben noch geplante fünfunddreißig. also so in etwa sechzig, denke ich.

abwarten. schlafen. tanzen.

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