raum für notizen

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11. Juli 2020 - 02:01

den ganzen tag am rechner, die über hundert einzeln übersetzen webseiten in zweisprachige tabellen übertragen. so soll das jetzt sein. das alles auch noch im doc-format. grauenhaft.

nicht, dass ich damit jetzt fertig wäre, nur ich bin fertig. völlig fertig, so sehr, dass ich jetzt nicht schlafen kann. weil ich erst noch ein wenig musik hören und tanzen musste. bis zu seite zweiundvierzig bin ich gekommen. weiter nicht, aber immerhin. mit der angestrengten letzten durchsicht der im grunde seriell erstellten produkttexte. um doch noch all die feinen fehlgriffe zu finden, die mir oder der maschine passiert sind. die kleinen varianten, die keinesfalls verwechselst werden dürfen. schließlich handelt es sich um vielschichtige, technische produkte, die sich nur äußerlich ähneln. abgesehen von den umformatierungen geht es auch darum, den deutschen texten das serielle zu nehmen, das bausteinhafte, sie also hier und da zu individualisieren. menschenfreundlich. so bin ich.

ich kann das schlichte englisch, das ja in sich eine gewisse eleganz hat, nicht einfach in ein schlichtes deutsch überführen. und dann so lassen. denn schlichtes deutsch, mit den im englischen so übichen permanenten wortwiederholungen, wirkt zu schnell zu dumm. nein, das geht gar nicht.

aber es dauert ewig, und es ist überaus langweilig und ermüdend. ich sitze zuviel, ich esse zuviel, ich bewege mich nicht , bei dieser art von arbeit. und vergesse zu trinken, obwohl ich immer wieder daran denke. heute zumindest war das so. das ist nicht hilfreich. und es wird endlos weitergehen, sicher noch bis in die nächste woche. dass mein hirn nicht frei sein kann, nicht schwingen oder auch nur ein wenig schweigen. naja

aber dass immer alles, das später kommen soll, weil es dahin verschoben ist. dass das dann so oft wegzulaufen beginnt und nicht mehr einzuholen ist. dass das nur allzuoft gar nicht mehr kommt. das ist ja auch so eine erfahrung.

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