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Lucas

Als die erfolgreiche Journalistin Natascha ihre Karriere in der Großstadt abbricht, um in ihren Heimatort zurückzuziehen, ahnt sie nicht, daß ihre Vergangenheit sie mit einer Flut von Erinnerungen einholen wird.

Ein kaputtes Oldtimer-Motorrad führt sie zu der erstbesten Werkstatt in der Gegend und somit zu „Lucas“, einer überaus versierten Mechanikerin. Mit Lucas lernt Natascha eine rätselhafte junge Frau kennen, die geschlossene Räume ebensowenig ertragen kann wie ihr eigenes Spiegelbild.

Zwielichtige Bauspekulationen sowie die faschistoiden Tendenzen einer Bürgerinitiative, die in Brandstiftung ausarten, packen die Protagonistin bei ihrer journalistischen Neugier. Als alle Zeichen darauf hindeuten, daß Lucas in die Vorfälle verwickelt ist, und die toughe Mechanikerin nach der ersten gemeinsamen Nacht spurlos verschwindet, macht sich Natascha auf die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken.

Susanne Englmayer, wiederholt¹ mit Literaturpreisen ausgezeichnet und lange als literarischer Geheimtip gehandelt, legt mit Lucas ein Romandebüt vor, das durch seine sprachliche Virtuosität besticht. (Querverlag)

¹Irrtum des Verlags, leider. Bislang ist es nur ein Literaturpreis. ; )

(Gibt es noch beim Verlag als eBook für 9,99€ und antiquarisch, signierte Restexemplare auf Anfrage.)

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Die folgenden eBooks können hier direkt heruntergeladen werden, entweder als ePub oder als PDF. Sie sind bei keinem Verlag zuhause, sondern wurden von mir zusammengestellt und aufbereitet.

Der Download kostet nichts, aber natürlich darf mir, wer das möchte, gerne etwas dafür „bezahlen“. Es gibt ja Mittel und Wege, z. B. via Flattr, PayPal oder einfach per Post.

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Ausgewählte Pressestimmen

-> gibt es auch

vater. mutter. kind.

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Die Familie ist eine Keimzelle, die heil zu sein hat. Per Definition ist sie immer da zu finden, wo auch Kinder sind, mindestens eines ist vonnöten. Traditionell wird innerhalb der Familie die gesellschaftliche Verortung und die soziale Ausbildung der Kinder ebenso gesichert, wie sie auch für die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse zuständig ist: Essen, Trinken, Schlafen, usw. Wenn alles gut läuft, wenigstens einigermaßen.

Was jedoch nicht unbedingt der Fall ist, im Grunde sogar recht selten. Familiäres Zusammenleben birgt in vielen Fällen einen Zündstoff in sich, der an der Oberfläche fröhlich vor sich hin flackern mag. Mal mehr und mal weniger. Tief innen jedoch, an der der Quelle des Übels, in der Keimzelle selbst, lodert es über Jahre und Jahrzehnte. Und es sind die Kinder, die dabei ausgebrannt werden.

Was also geschieht mit ihnen, den Kleinsten im Familienspiel? Wie wachsen sie auf, was wird aus ihnen? Wie werden sie groß? Was werden sie sein, sein können, wenn sie selbst erwachsen sind? Wie stehen sie zu und in der Welt, nachdem sie den Flammen entkommen sind? Wie auch immer. Und was wird dann aus den Eltern, wenn das Feuer erloschen, der Familienkrieg endgültig ausgestanden ist? Weil die Kinder nicht mehr zur Verfügung stehen, um die Flammen zu befeuern.

Das ist es, worum es in dem Buch geht. Kinder, die im Krieg in Luftschutzkellern hocken, von einem allgegenwärtigen Tod umgeben. Deren Kinder, die Jahrzehnte später immer wieder in die heimische Rumpelkammer gesperrt werden, einfach so. Erwachsene, die schreien und schlagen. Kinder, die eisern schweigen. Menschen, die sich mühsam in eisige Tiefen graben, um zu verstehen, um sich zu erinnern. Und um davon zu erzählen.

33 abgründige Geschichten über den Ernst des Lebens von Anfang an, über das Überleben und das Weiterleben, trotz aller Widrigkeiten. Denn Leben wächst nach, solange noch Leben ist. Geschichten auch über den Tod, der keine Lösung ist. Nur eine weitere Wendung. Keine leichte Kost, das ist wahr. Aber wahr ist es.

Die Erzählungen, Kurz- und Kürzestgeschichten stammen aus den letzten 20 Jahren, die ältesten sind möglicherweise an die 25 Jahre alt. Zu erkennen ist das am zerrütteten Stil, der erst allmählich in eine Satzform findet. Die Texte sind aber auch in etwa in der Reihenfolge ihrer Entstehung angeordnet. Einige wurden in Kursen oder für Wettbewerbe geschrieben, andere für Lesebühnen, Magazine oder sonstige Anlässe. Die Neueren sind häufig in Blogs veröffentlicht, manche gibt es auch einfach nur so.

Und: Es sind Geschichten, keine Fakten; nur Worte, weiter nichts.

ZEITlupe

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Was ist das, was zwischen Prosa und Lyrik existiert? Die sprachlichen Experimente, manchmal so schwer zu erfassen, beim Lesen wie beim Schreiben, aber dennoch nötig, unbedingt, damit die Sprache, die eigene wie die fremde, beweglich bleibt.

Ich kann es selbst nicht genau sagen.

Aber ich habe tief in die Archive gegriffen und Sachen hervorgezogen, die ich selbst schon lange nicht mehr in der Hand hatte. Das meiste erinnerte ich zwar noch recht gut, trotzdem befinden sich letztendlich sogar zwei kleine Episoden in dieser Sammlung, von denen ich allerhöchstens ein paar Fetzen erkenne. Wenn überhaupt.

Es war zwischen Ende der 80er bis in die frühen 2000er, da habe ich solche Dinge geschrieben. Seither eher nicht mehr, wenn ich dem Wildwuchs in meinen Datenschätzen wie auch dem in meinen Erinnerungen Glauben schenken darf.

Doch eventuell fließt da langsam etwas zusammen. Und das, an dem ich heute arbeite, wird getragen auch von dieser frühen und manchmal ein wenig verdrehten Art zu schreiben.

Augenblicke eines Blinden

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Der Blinde!

Lange hab ich ihn nicht gesehen, fast schon vergessen sogar. Elf kurze Episoden sind es nur, die ich irgendwann in den 80ern, vielleicht Anfang der 90er geschrieben haben muss. Uralt scheinen sie mir heute, dabei doch auch noch nahezu unverbraucht.

Jetzt will ich ihn freilassen.

Ich glaube, er mag das, nach all der Zeit seiner traurigen Festplattenexistenz. Und er hat es verdient.