raum für notizen

novella (20)

04. März 2011 - 14:16

heute morgen überraschend in die basisarbeit eingestiegen. personal ausformulieren, grundstruktur legen, orte, alter und namen festlegen. daran hat es nun schon allzu lange gefehlt, das war wirklich allerhöchste zeit.

auf der suche den esoterischen namensgenerator gefunden,  zum brüllen komisch. (für meine zwecke natürlich zu teuer, da muß ich wohl doch selber schütteln.)

den bisherigen titel habe ich übrigens gestrichen, sogar als arbeitstitel, und versuche einstweilen ohne weiterzukommen. eine novelle bleibt das ding aber. denke ich.

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novella (19)

29. August 2010 - 23:51

kurz vor schluß denke ich darüber nach, wie ich mit dem vor monaten angefangenen text weitermachen könnte. nein, anders: ich versuche mich irgendwie zurückzuwühlen, mehr nicht. nicht mehr heute. alles ganz vorsichtig und langsam, nur nichts überstürzen oder erzwingen. glatte zeit, egal wie lang. oder wie kurz. herausgekramt habe ich den hefter schon, immerhin. zusammengesammelte infos, zusammengekritzelte notizen, kaum noch lesbar. (das wird auch immer schlimmer.) dazu etwas über 40 seiten rohtext.

was hatte ich damit vor? wie kriege ich eine hauptfigur auf die reihe, die nicht kämpft? und das heute, wo jeder, der zufällig noch nie etwas gewonnen hat, gleich als verlierer gilt. und alle anderen als versager, sowieso. außer denen natürlich, die ausreichend hecheln und scheffeln können. leistungsträger, wenn man so will. platt gesagt. wie soll ich das anstellen, ohne daß es wie gejammer aussieht? (obwohl der vorwurf ganz bestimmt kommen wird.)

keine ahnung. aber genau so soll es sein, das weiß ich noch.

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muße

28. Juli 2010 - 12:56

ein erstes kleines sommerloch tut sich auf. die stadt ist recht leer und ruhig, von hitze keine spur. im gegenteil, ein hauch von entspannung liegt in der luft. und irgendwo liegt auch dieser text herum, den ich seit über einem halben jahr nicht angefasst habe. geschweige denn, etwas daran gearbeitet.

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novella (18)

19. Februar 2010 - 00:14

lange her, über vier monate, aber: doch, ich bin noch dran. (wobei mich die vier monate jetzt doch in wenig erschrecken.) das ganze geht mir auch mehr so in gedanken herum. immer im kreis. ein wenig verloren vielleicht, manchmal war es auch ein kampf. daß nicht doch alles wieder verloren geht, versehentlich oder fahrlässig. weil die kraft nicht reicht. hier und da hängt und hakt das ganze schon noch ziemlich, sogar im kopf. und das will etwas heißten.

das eine oder andere wichtige detail hat sich aber geklärt, gerade in den letzten tagen. es kann also nur besser werden. nächste woche geht es wieder an die konkrete arbeit. denke ich jetzt.

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novella (16)

14. Oktober 2009 - 00:54

überraschend heute abend die erste rohfassung von kapitel ii fertiggestellt und ausgedruckt. dreiundzwanzig seiten. spielt komplett in england. das war seltsam. und schön.

von nun an gehts bergab. (das nächste kapitel spielt in berlin, im november. ;-)

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novella (15)

03. Oktober 2009 - 21:59

ich komme voran. der text verzahnt sich, wie von selbst. ich liege richtig mit meinen vorgaben, auch was die textmenge angeht. allein es fehlt die seele. alles ist irgendwie daneben. unwichtig. unwert.

so geht das nicht.

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novella (14)

02. Oktober 2009 - 21:13

geht ganz gut. soll heißen, es wird. mehr so im sinne von: irgendwann vielleicht. aber als grundmaterial reicht es. immerhin. und die gedanklichen pfade leben auch wieder auf.

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novella (13)

30. September 2009 - 21:40

nach dem wechselnden chaos der letzten wochen suche ich mich in die arbeit zurück, ins schreiben. ich kann nicht ewig warten, bis sich alles um mich herum geklärt hat. immer noch schlieren die augen, beide. schreiben geht trotzdem, nur keine kontaktlinsen zur zeit. so sind es über fünf seiten geworden, heute. grob und schlecht. nichts atmet leben. alles ist nur struktur. doch das reicht fürs erste. mehr will ich nicht verlangen.

ich weiß. die leere der verlassenheit füllt sich mit seele. immer.

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