am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

minderleister/3

das sind seltsame schreibtage in diesem sommer. ich weiß gar nicht so recht, was ich eigentlich tue. aber ich schreibe, das geht ja auch gar nicht anders. das hat mir vor ein paar wochen erst jemand bestätigt, und ich komme nicht umhin, es einzugestehen: ohne schreiben kann ich nicht leben. den einen tag, gestern zum … Weiterlesen

minderleister/2

letztendlich war es hilfreich, einmal so ein exposé zu erstellen. das muss ich sagen. ich habe einiges gelernt, auch wenn diese textform mir nach wie vor wie die hölle vorkommt. das wichtigste: so ein exposé beinhaltet am ende wenig, das ich nicht sowieso zu tun hätte. plotten vor allem. also exakt das, von dem ich … Weiterlesen

minderleister/1

wer genau war das eigentlich, der oder das mich geritten hat, als ich dachte, in diesem urlaub nebenbei einfach schnell mal ein exposé erstellen zu können? na, egal. der abgabetermin für die retreat-gruppe steht fest, bezahlt habe ich auch schon: also irgendetwas muss ich abgeben. oder sollte ich zumindest, warum nicht ein exposé, so wie … Weiterlesen

minimierungen

nach wie vor ist dieser sommer in berlin durchaus erträglich. es gibt einzelne spitzen, die wollen ertragen sein. aber im grunde ist hier eben einfach sommer. ich sag ja nur, bin gleich wieder still. ich weiß doch. in der letzten woche habe ich – mit auch für mich überraschender verve – damit begonnen, mein leben … Weiterlesen

schreibzeit/96

wenn wien nur in etwa eine schreibzeit war, dann ist plessa natürlich absolut und zu 100% so gedacht. dass solche dinge nicht immer aufgehen, wie sie sollen, das gehört dazu. in diesem fall ist es wohl einfach nur die grundlegend andere situation, im vergleich zu den letzten beiden teilnahmen am hiesigen schreibretreat, in der ich … Weiterlesen

meinwien/11

wien bleibt konstant windig und staubig in diesen letzten tagen, dazu ebenso konstant unter 30°. das ist gut, heißt allerdings nicht, dass ich nicht ständig verschwitzt bin. es ist eben auch schwül, so hätte man früher gesagt. morgen soll es wieder regnen, da bin ich froh. und zurück in berlin soll es dann richtig kalt … Weiterlesen

anker voraus

gestern bis gegen elf geschlafen, übrigens. nachdem ich die gesamte urlaubswoche nahezu arbeitstauglich, allerdings ganz von selbst aufgewacht bin. heute war es dann auch halb zehn, und dann habe ich auch noch von schreibkursen geträumt. ich weiß, was das heißt. einerseits, dass nach einer woche pause jetzt das mit der erholung anfangen könnte. oder würde, … Weiterlesen

ziellos

ein tag, der trunken macht, dass es in den ohren rauscht. wie so oft im leben, und besonders in den letzten beiden jahren, verstehe ich die welt nicht. wie sie so schnell, so anders sich dreht. dennoch ist mir wohl, denn auf einmal kann ich den kopf heben. und den weg sehen. es gibt einen … Weiterlesen

schuld und freude

manchmal würde ich gerne mehr über armut schreiben, hin und wieder tue ich das sogar. aber leicht ist anders und zwar nicht, weil ich durchweg beschämt bin. das kommt auch vor, phasenweise sozusagen, aber meistens ist mir der eigenartige reichtum meines armseligen lebens durchaus bewußt. schwer ist es, weil darauf einerseits so viele freundliche und … Weiterlesen

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