am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

jedes labyrinth hat ein zentrum, das zugleich anfang wie auch ende ist. der schrecken, wie konnte ich vergessen. wie blind, wie verloren. wie einfach im grunde.

das labyrinth ist kein irrgarten. das gehen in schleifen, das labyrinth, das ist der weg.

shamatha

shamatha

verweilen zwischen blüte und verfall. sitzen, schweigen und atmen. shamatha. es wohnt ein ende in jedem beginn. (and vica versa.)

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zwischen entstehenden und sterbenden gedanken. warten worte, scharf geschliffen wie schwerter. (vater der federn)

zufälle sind keine frage des glaubens. das werden sie erst, wenn man versucht, einen sinn darin zu finden. eigentlich passieren sie nur.

geheimtip

ach. meine bevorzugte meditationsräumlichkeit, außerhalb der heimischen hütte, zieht demnächst mitsamt dem vorübergehenden unterschlupf zu mir nach neukölln. wurde mir gerade mitgeteilt. gleich gegoogelt: 650 meter, 9 minuten fußweg. ein ausgesprochen angenehmes wintergeschenk, finde ich.

wieder die kirchenglocken von weit, wie jeden sonntag zur meditation. und die kleine meise, die war auch wieder da. tatsächlich.

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