am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

um dem internet zu entfliehen, saß ich auf einmal mit dem laptop hinten im anderen zimmer, während hier der rechner weiterlief. offline zwar und mit schwarzem bildschirm, aber eingeschaltet, mit wild arbeitendem gebläse. nicht, daß es bequemer wäre mit dem wesentlich langsameren gerät, noch dazu ohne maus, nur mit diesem albernen roten knubbel. und auf dem wackeligen, runden tisch, auf den zusätzlich kaum noch die teetasse paßt. und in dem sessel versunken, der wirklich nicht für konzentration gedacht ist. gerade mal zum zeitunglesen gut, eigentlich aber nur zum fernsehen.

aber hier wäre ich zu nichts gekommen, hätte auf emails gewartet oder mich in foren rumgetrieben. ein wenig zweifel ich also an meiner disziplin und überdenke mein zweifellos von abhängigkeit geprägtes verhältnis zu meinem rechner. besser: zu meinen recnern! denn ich fürchte, hätte ich den einen ausgeschaltet, während ich an dem anderen saß und arbeitete, wäre ich wohl auch nicht recht zufrieden gewesen.

immerhin – auf die art hab ich mal wieder ein bißchen was gearbeitet.

aufschreiben, abschreiben, festschreiben, …

auch so ein problem.

beschlossen und verkündet: nautilon sagt mir, daß hier eh niemand liest. na, dann ist ja eh alles egal! dann kann ich ja machen, was ich will… ;-)

schreibweisen

schreibmut, schreibwut, schreibpflicht, schreibsucht, schreibverzicht, schreibverlust, schreibblockade, schreibangst, schreiblast, schreibversuch, schreibversuch, schreibversuch, schreiblust, schreibrausch, schreibgeräusch, schreibgeschehen, schreibgelingen, …

heute mal arbeitsflut im büro, ich glaub es kaum. fünf stunden durchgepöntert, jetzt erst einen bissen essen. sowas gibts hier auch, wollt ich nur festgehalten wissen.

alles nur selbstmitleid! wo ist das gefühl?

2. resümee nach etwas mehr als einem monat dummrumbloggerei bei twoday: derzeit hab ich keine ahnung mehr, was das noch soll. punkt.

ursprünglich mal als begleitarbeit des schreibens an einem bestimmten text gedacht und in der konstruktion noch ganz und gar offline gedacht, später dann als eine art spontanes, unkontrolliertes schreiben, eine art alltägliche fingerübung einigermaßen gut geraten, hänge ich hier jetzt durch. punkt.

ist es die sichtbarkeit? oder die unsichtbarkeit? ist es grundsätzlicher natur? oder einfach nur meine augenblickliche unfähigkeit? der verzicht auf moral? der ewige ‚vorwurf‘ des pathos? das permanente versuchsstadium von all dem, das nichts jemals fertig werden läßt? oder nur das ganz private chaos? die liebe? was sonst? was soll das alles?

am ende nur show? ob sichtbar oder unsichtbar; zeig her deine füßchen, zeig her deine schuh… (was ist denn das für ein kinderding?) nein, das liegt nicht in meiner absicht.

aber ein spiegel ist es wohl, was schreibend derzeit möglich ist. so gut wie nichts nämlich. ohne mich, ohne zuversicht und disziplin. das ist alles. mehr gibt es wohl nicht zu sagen.

punkt.

‚Was in der Literaturwissenschaft stört, ist vor allem der Autor.‘

hab ich grad gelesen und zwar hier. ein schöner satz, und meines erachtens durchaus zureffend. ;-) (ganz nebenbei gebe ich hiermit zu, daß ich kulturteile lese- jawohl! – und – schlimmer noch! – ich lese papier, nicht online. da hab ich jetzt erstmal forschen müssen. scheißverlinkerei, bah.)

bürothema vorne: bestattungskosten und eigenheimzulage.

ich sitze hinten arbeite ausnahmsweise mal.

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