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28. August 2006 - 06:36

die träume zeigen es, letztendlich. trotz schlaflosigkeit sind träume da, was einigermaßen überrascht.
verwirrung und verzweiflung, nach drei stunden schlaf. ich weiß nicht mehr, ich will einfach nicht wissen, daß U und G zwei verschiedene menschen sind. etwas, was real natürlich keine schwierigkeit darstellt. wenn auch beide, jede auf ihre art, mir die freude über sie zurück in den rachen gestoßen haben. mich zurückgelassen in einer entsetzlichen leere, in schwiegen, warten und raten.
darüber hinaus klären träume die verhältnisse, decken die gerüste und konstrukte auf, die hilfslinien des lebens. dopplungen und wiederholungen.
nur selten gibt die eine oder andere erkenntnis, und niemals ist gewißheit leicht zu ertragen. heute zum beispiel die, daß ich lebe wie eh und je. wie ich gezwungen war zu leben, seit ich alleine laufen und selber sprechen kann. einziger unterschied mag sein, daß es normalerweise nicht mehr weh tut, heute. wenn nicht außergewöhnliche umstände eintreten, ist es harmlos, routine mittlerweile. dann sehe ich aus, lache und rede wie ein mensch. von außen betrachtet. ich falle nicht mehr auf. diese schmerzfreiheit mag gewöhnung sein. oder aber schlichte abnutzung.


  1. Beavis:

    wie machst du das nur, alle deine gedanken, die mir nicht utopisch vorkommen, in schrift zu fassen? schelle?