raum für notizen

in progress

16. Mai 2010 - 01:03

einiges sortiert heute, papier geschichtet vor allem. oder besser entschichtet, stapelweise altes zeug weggeworfen. außerdem einiges weggelesen, abgeheftet oder sonstwie archiviert. (dabei ist der wegwerfstapel bislang noch jedesmal  deutlich größer gewesen als die archivordner. meine sammelleidenschaft hält sich zum glück in grenzen.)

im zuge der umschichtungen bis auf ein paar bücher duchgedrungen, die dringend besprochen werden wollen. schon seit wochen. außerdem auf den angefangenen text gestoßen, die novella, die ja auch immer noch wartet. ein gutes zeichen?

nicht zuletzt plötzlich doch noch ein paar ideen gehabt, wie die letzten schwarzen möbel aus dem wohnbüro zu verbannen wären. (ich kann diese ollen schwarze monster einfach nicht mehr sehen.) selberbauen, mal wieder. mehr ist nicht drin. aber warum auch nicht. mehr als grobe kisten brauche ich einstweilen nicht. leim, schrauben, beize; hab ich alles hier. und das holz läßt sich im baumarkt exakt zusägen.

alles wird besser, leichter, harmonischer am ende. das verspreche ich mir hiermit.

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  • Sammelmappe:
    17. Mai 2010 - 20:15

    Ach ist das schön, dass du das so gut kannst und dann auch noch so viel Spaß dabei hast.
    Meine Wohnung ist zur Zeit ein naturbelassenes Refugium, nur durch ein paar Kunstschätze aufgewertet.

  • engl:
    18. Mai 2010 - 12:41

    so gut? das ist relativ. mein vater, der richtiger schreiner war, würde sich beim anblick meiner werke wohl im grab umdrehen, bzw. durch die urne wirbeln. aber es geht und macht spaß, das stimmt.

    ich hoffe allerdings sehr, daß dein refugium NICHT naturbelassen ist. ein bißchen putz an den wänden und etwas estrich oder holz auf dem rohen boden. eventuell sogar tapeten und teppich? vielleicht das eine oder andere regal und ein bett? ein tisch, ein stuhl? das würde ich dir schon gönnen. ;-)

  • Sammelmappe:
    18. Mai 2010 - 15:21

    Naja, es ist schon alles da, was du aufgezählt hast. Das liegt daran, dass ich vor Jahrzehnten mal eine winzige Wohnung übermobiliert übernommen habe und nun bin ich mehrfach mit dem Kram umgezogen und meine Wohnung trägt die Sachen sozusagen auf.

    So wie früher, die Kleidung der Schwestern gegenseitig aufgetragen wurden. D.h. meine Wohnung besitzt sogar Lampen und elektrisches Licht. Die Lampensind auch aus dieser Zeit. Aber mein schönes Telefon mit der Wählscheibe stammte noch aus der Zeit vor der übermobilierten Wohnungsübernahme. Nun ist es futsch!

    Warum erzähl ich das hier überhaupt?

    Ach ja, es gab da so ein Projekt: Autobiografisches Schreiben, das muss irgendwo naturbelassen in einer deiner Ecke liegen

  • engl:
    18. Mai 2010 - 21:53

    naturbelassen. unbehauen. verstaubt und vergessen? ach …