raum für notizen

disziplin: alle tage

versehen

21. Januar 2023 - 00:26

ich muss noch ein wenig arbeiten. nicht gerade jetzt, ich sitze ja schon im bett. das nun doch nicht. aber ich muss arbeiten, grundsätzlich, etwas anderes weiß ich offensichtlich nicht mehr. damit ich nicht ganz verrückt werde.

wobei, eigentlich hatte ich mir heute ein frühstückscafé suchen wollen, gleich nach dem einkaufen, zum lesen. muss ich dann irgendwie vergessen haben, unterwegs.

danach also zeugs übersetzen und im bad rumwerkeln, immer abwechselnd, die wannenstreichorgie von weihnachten vollenden. das braucht timing, das fordert disziplin. das macht mich zufrieden, irgendwie, und gleichzeitig unruhig. nicht nur, weil das bad dann bald fertig sein wird, obwohl ich es ursprünglich gar nicht habe machen wollen. ein versehen, im grunde, und jetzt ist alles.

alles zufall, kaum zu glauben. ich weiß nicht, wohin mich das führen soll.

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schreibpause

15. Januar 2023 - 12:20

ich bin ein bisschen wenig geworden, vor allem was das schreiben angeht, ja. nicht nur hier, aber das ist jetzt mal so. ich war in urlaub, also so richtig urlaub, nicht wie sonst immer: in schreibzeit, in arbeit. urlaub also, einfach nur urlaub. dazu wollte ich nichts sagen, nichts schreiben. überhaupt habe ich das ständige formulieren satt, das innere berichten, von dem hier nur ein teil sich wiederfindet. das ja mal sowieso, auch hier bin ich nur teilweise. niemals bin ich ganz, immer weniger werde ich zusammen. (wobei ich bei dem wort „zusammen“ immer aufschaue, weil ich darin meinen vornamen höre.)

ich will ruhe, jetzt. viel mehr ruhe noch als die, die in in urlaub war.

dennoch: die nächste schreibzeit findet anfang märz statt, das ist fix seit wochen. dann werde ich mich mit dem folgeprojekt beschäftigen, das ich schon vor etwa einem jahr versuchsweise angegangen bin. vor dem krieg also, da wird einiges, beinah alles anders werden müssen. ich habe ideen, gelegentlich, das gebe ich zu. rein formales, struktur und aufbau. viel mehr nicht, kaum dass ich notizen machen müsste. ich atme es, einstweilen.

die grundidee, mich fragmentarisch zu wagen.

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reisefertig

29. Dezember 2022 - 23:00

wahrscheinlich ist es nicht die schlechteste idee, berlin kurz vor silvester zu verlassen. das wollte ich schon lange mal, ich kann die ganze schießerei sowieso nicht leiden, aber diesmal wird es wohl richtig schlimm, nach den umfangreichen verboten in den letzten zwei jahren. das ist es jetzt schon, seit tagen. feuerwerk und farben, das wäre ja noch erträglich, vielleicht sogar ein bisschen schön. in wuppertal zum beispiel, als ich aus dem küchenfenster auf die andere talseite schauen konnte. das war okay, aber die katze damals, lisa, hatte unglaubliche angst. bis weit in den kommenden tag hockte sie eisern unter der gusseisernen wanne und ließ sich mit nichts locken. das ist doch blöd.

blöd ist eigentlich auch, dass ich morgen ein flugzeug nehmen werde. das war keine leichte entscheidung, aber es war so kurzfristig. immerhin habe ich noch einen direktflug gefunden, auch wenn ich dafür ganz ordentlich zuzahlen musste. innerhalb von europa auch noch herumzuhoppen, wäre aber wirklich noch blöder gewesen. auch sehe ich andere mir mehr oder weniger bekannte menschen, via twitter und facebook, die durch die halbe welt fliegen, um orte und menschen wiederzusehen. ich kann das verstehen, ich mache genau das. aber es ist nichts, was ich über die maßen tue. mein letzter flug ist sicher fünf oder sechs jahre her.

schluss mit dem drehen und winden, dem herausreden wollen. es ist, wie es ist.

ich muss also früh aufstehen und zu diesem neuen flughafen fahren. nachsehen, ob es den auch wirklich gibt. so richtig glaube ich ja nicht daran, wenn ich eherlich bin. ich werde stunden mit warten verbringen, so kenne ich das vom fliegen. und dazwischen werden ich kurzfristig durchdrehen wollen, weil ich den weg nicht finde, mich verloren glaube oder ähnliches. ich bin wirklich nicht nur keine gute reisende. ich bin überhaupt keine reisende. ich werde das reisen aufgeben, das weiß ich jetzt schon. und irgendwann werde ich auch meine wohnung nicht mehr verlassen, dann wird auch das mir zuviel sein. ich muss nur zusehen, dass ich dafür vielleicht doch noch einen ort in einer ruhigeren gegend finde.

keinen lärm mehr und keine menschen, darauf steuere ich zu. aber erstmal freue ich mich auf spanien, und markiere damit doch noch einmal ein land, in dem ich bislang noch nie war. gut.

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leiden, leider

28. Dezember 2022 - 00:15

das wetter ist gnädig und mild. das fenster im bad steht seit tagen auf kipp, um die kunstharzlackierung ausdämpfen zu lassen. dennoch bleibt es innen etwa achtzehn grad, das ist grandios. außerdem ist es gar nicht so schlimm, diese farben heute sind ja ganz anders aufgestellt als früher die. das elend stinkende zeug, mit dem ich in der lehre arbeiten musste. auf nitrobasis, das geht deutlich spürbar ans gehirn. heute ist scheinbar alles mögliche auf wasserbasis zu haben. sogar diese schlimme farbe, die nach der versiegelung, ebenfalls auf wasserbasis, tatsächlich abrieb-, schlag- und wasserfest ist. irgendwie irre. damit könnte man sogar die wanne von innen streichen. das hab ich aber nicht, dazu muss das zeug dann doch eine ganze woche aushärten. außerdem war das gar nicht nötig, es ging nur darum, das langweilige weiß der überaus langweiligen, recht minderwertigen billigwanne loszuwerden. und die wild durcheinander verlegten matten und glänzenden kacheln beim waschbecken.

jetzt geht es, finde ich.

was nicht so ging war die tatsache, dass gleich nach dem ersten tag meine hände nicht mehr mitmachen wollen. beide geschwollen, links das zeigefinger-, rechts das daumengrundgelenk. beide geschwollen und heiß, pochend. rheuma würde ich sagen. wenn nicht die grundannahme dagegenstünde, die besagt, dass rheuma nicht als reaktion auf irgendwelche äußere aktivitäten auftritt. weil es ja autoimmun ist, sich also selbst aus dem inneren befeuert. keine ahnung, und es half ja auch nicht. stattdessen schmerzmittel der kräftigsten art. so ein bad kann unmöglich unfertig bleiben, denn dann kann man es ja nicht benutzen. schon gar die badewanne, die brauche ich. immer.

leider folgt das mit den farben und dem streichen häufig einem strengen plan, der trockenzeiten und ähnliches beinhaltet. leider bin ich auch in sachen streichen, also lack streichen im besonderen, so überhaupt gar nicht gut, dass ich auch noch fehler mache, die mich einen ganzen tag zusätzlich kosten. und das ohne zwei voll funktionierende hände, von dem linken knie und beiden hüften ganz zu schweigen. aber das war eher wegen den acrylkanten am boden, die ich vor alle dem streichen auch noch schnell gemacht hatte. da ist dann nach nur drei tagen der ganze alte körper unbeweglich und steif und vollständig verschmerzt. und darf nicht ins wasser, weil die wanne noch nicht fertig gestrichen und getrocknet ist. ach.

inzwischen ist aber alles gut. ich muss ein wenig nacharbeiten, hier und da, leider wieder an der wanne, am oberen rand. da hat nicht alles funktioniert, das mache ich nächstes jahr. und eine neue silikonkante zur wandseite, das muss. davor graust es mir jetzt schon. acryl ist so viel einfacher, gehört aber eben nicht in den duschbereich, leider.

auch die hände werden wieder. sind schon fast so gut wie dings.

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es reicht, nicht

23. Dezember 2022 - 23:58

es regnet, regnet, regnet. das ist gut, weil es gleichzeitig viel wärmer geworden ist. sicher zehn grad. das wiederum bedeutet, dass in allen räumen von allein zwischen siebzehn und achtzehn grad ist. ich drehe die heizung also nur im wohnbüro auf, wenn ich da sitze. alles andere bleibt, wie es ist. das reicht.

es reicht vor allem auch deswegen, weil ich endlich abgefangen habe, die wanne zu streichen. kunstharzlack, das dauert drei tage, wenigstens, die zwei farben und dann die versiegelung. bis das ausgehärtet ist. das bad ist also kaum benutzbar, im gegenteil. zum auslüften ist die ganze zeit das fenster auf. und die heizung aus, versteht sich.

die heizungasabrechnungefirma hat die bilanz für november geschickt. ich liege wieder um satte sechunddreißig prozent und dem durchschnitt. (bezogen auf die quadratmeterzahl, vermutlich.) aber november war leicht, gespannt bin ich auf den dezember.

für meinen stromverbauch bekomme ich nicht eine so schöne digitale übersicht. ich muss mich vor meinen uraltzähler stellen, so einer mit schwungrad, und die ziffern im auge halten. oder am besten notieren. langsam komme ich mir aber auch diesbezüglich auf die spur. obwohl ich das schon rein intuitiv klar hatte, es ist das wasser. diese wohnung is mit einem elektrischen durchlauferhitzer ausgestattet, und daran kann ich weiter nichts ändern. alle disziplin, die möglich war, setze ich bereits konsequent um. ich könnte das baden aufgeben, aber das kann ich eben nicht. nicht ganz zumindest, mein rücken und die schmerzen sind dagegen.

preiserhöhungen sind bei mir übrigens bislang noch nicht angekommen, weder für heizung noch für strom. wie das alles letztendlich berechnet werden wird, ist mir ein rätsel. ich bin auch nicht in der misslichen lage, mir darüber jetzt schon gedanken machen zu müssen.

ich weiß aber noch sehr genau, wie mir jetzt wäre, müsste ich genau das noch tun. so wie früher, eigentlich vor kurzem noch. seit monaten, wenn nicht jahren, wäre ich beständig mit den kräften am ende. nicht nur mit den finanziellen. nein, das ist das wenigste am leben in armut. das geld. es ist die zeit, die nicht vergeht.

aber hey, hartz iv wird ja jetzt umbenannt. in bürgergeld. das klingt fein, ist aber im grunde nichts. so gut wie. und deshalb gibt es auch die immer gleiche diskussionen dazu. die kernaussage ist schlicht: armut muss armselig sein und bleiben, muss sich armselig anfühlen. und auf jeden fall schlimmer sein als arbeit am mindestlohn, das wäre ja noch schöner.

behauptet wird natürlich, wie immer, etwas anderes über dieses bürgergeld. das ist die eigentliche armseligkeit.

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durch

21. Dezember 2022 - 23:50

ab heute urlaub, bis ins nächste jahr. das ist gut. zum hoffentlich kräftig durchatmen, schreibt mir wer. ja, vielleicht.

tatsächlich sortieren sich die dinge ein wenig, wie von selbst fast, wenn ein oder zwei umfangreiche lebensdinge plötzlich pause machen. so ist es, jetzt schon, und das ist auch gut. und weil es weihachten für mich nicht gibt, habe ich jetzt eine ganze satte woche absolut frei. menschenfrei, meine ich. nächsten mittwoch ist am abend dann ein bisschen tango angesagt, und am fast letzten tag des jahres geht es nach katalonien, für eine ganze woche.

ich war noch nie in spanien, da kommt also doch noch ein bisschen fremdheit in mein reisearmes leben. das ist auch gut, denke ich. auch wenn es mich jetzt schon irritiert, dieses unterwegs sein. das ist einfach nicht meins.

ein weihnachtsbügeln wird es in diesem jahr übrigens nicht geben. manche traditionen wollen auch gebrochen sein, einmal und dann für immer. vermutlich wird es ein weihnachtsstreichen. bauen geht ja eher nicht, das dürfte ein bisschen zu laut sein. schade, aber andererseits erledige ich das streichen dann mal. ich kann nicht gut streichen, und ich es auch nicht leiden.

ich bin umfassend müde, immer noch. umfassend und tiefgreifend. vielleicht sollte ich den werktagswecker für morgen abstellen. sowieso erstmal alles abstellen. neulich, an einem sonntag, glaube ich, habe ich weckerbefreit versehentlich bis elf durchgeschlafen. und bin unendlich entspannt und erholt aufgewacht. das ist wirklich selten.

zum einem kann ich schon lange nicht mehr so lange schlafen, aber schon gar nicht kommt es vor, dass ich am morgen erfrischt aufwache. meist werde ich mit schmerzen wach, mit unbeweglichkeit, egal, wie kurz oder lange ich gelegen habe. ich denke, es liegt am liegen. aber genau weiß ich das natürlich nicht.

ich würde gern schlafen, jetzt.

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schreibzeit/70

20. Dezember 2022 - 23:16

hundert jahre schreibzeit haben ein ende gefunden, vor ein paar tagen, wie gestern im grunde. und doch auch schon ewig. der text hat mich entlassen, es ist vorbei. ich war nicht aufmerksam, ich weiß, ich habe nicht davon berichtet. ich war zu müde, denke ich. ich war es, und ich bin es. ich bleibe.

ich werde das nachholen. ich hoffe, ich schaffe das. bald. ich will erzählen vom gelingen, vom wunder des selbstgebauten. das dann dasteht, allein, aus eigener kraft. ganz ohne mich.

aber erstmal ist jetzt, es ist vorbei. auf die hundert jahre arbeit, gefühlt, folgt eine endlose leere. ich habe in meiner erfahrung geschöpft, das, was man leben nennt. ich habe es hergeschenkt, so viel substanz, ohne zu zweifeln, zu fragen. meine kraft. alles, was immer es war, ist mir nun verloren. das hatte ich vergessen, wieviel es kostet, das schreiben. auf dieser ebene, am ende. so viel mehr als nur die zeit, die elende zeit.

jetzt bin ich also verloren, in die eigene kleine einsamkeit entlassen. ohne das, was ich über all die jahre ins leben gerufen habe. geschrieben, nur worte, nichts sonst. mein eigenes leben ist arm dagegen. und so soll es sein.

bis nichts mir bleibt. dann ist es gut.

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zu früh

19. Dezember 2022 - 00:00

dieser winter macht müde, innen wie außen. heute morgen war ich recht früh wach, so gegen neun. ich bin dann aber erst nach elf aus dem bett gekrochen, widerwillig. in die schlafzimmerkälte. dabei ist es nicht so, dass es nichts zu tun gäbe, auch nicht am sonntag. oder etwa weil advent ist, das heißt mir nichts. es gibt immer zu tun, etwas von der liste zu tilgen. doch es scheint keine zeit dazu, nicht jetzt.

alles ist leer und regungslos, wie es sein soll. im winter, da könnte ich sein, wie ich bin. das denke ich manchmal, dass ich da hinwachsen will. aber noch mag ich en frühling lieber. den ganz frühen fühling. bald.

einstweilen übe ich. die starre, die leere, die da kommen mag. später.

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bonding/178

04. Dezember 2022 - 21:57

ich bleibe nachlässig. aber ich bleibe auch dran, ohne direkt darüber zu schreiben. das ding findet zu seinem ende, jetzt dieser tage. eine woche noch vielleicht, und alles andere in meinem leben windet sich darum herum. deshalb ist auch das lamentieren über die viele andere arbeiten und die tatsache, dass mir das bauen so fehlt, auch nur ein teil dieses schreibens, jetzt. das ende von etwas.

sehr wenig übersetzungsarbeit an diesem wochenende, aber die novemberrechnung geschrieben. logisch. und ein bisschen über das feedback geärgert, das kurz davor kam. naja, dafür sitze ich im wohnbüro, dass mir das niemand ansieht. nach der rechnung alles hingeworfen und das bauen wieder aufgenommen. endlich.

eigentlich wollte ich ins bad, der boden braucht noch ein wenig nachhilfe in den bodenkanten. dann aber war auf einmal die kleine kammer in der küche dran, da hatte es schon vor wochen angefangen zu bröseln. zwei der körbe waren einfach abgefallen, einer weiterer zerbrochen. der nachschub lag nun schon seit wochen auf dem boden davor. und die laminatreste aus dem bad, die sollten da ja auch noch rein.

also spachteln, bohren und schrauben. zwei pflaster an den fingern, eine beule, ein wenig blut. so ist das. jetzt ist alles  wieder fein und noch besser sogar. die regalerneuerung muss noch etwas warten, das will ich aus dem bücherregal bauen, gleich hier neben dem schreibtisch, das ich als nächstes erneuern will. gleich nach dem badboden, material steht auch schon da. und das mit dem restlaminatboden in der küchenkammer haben ich kurzentschlossen verworfen. die zwei oder drei restbretter kommen in den keller, falls ich mal was flicken muss. das ist gut. aber der boden in der ollen kammer muss oll bleiben, ochsenblutro, so ist das. so soll das.

damit tue ich im bauen genau das, was ich gerade auch im schreiben tue. ich lasse weg, was möglich wäre. weil es nicht nötig ist, vielleicht unnötig oder störend sogar. all die ideen und möglichkeiten, die ins all verschwinden, in die unendlichkeit der poesie. das ist es, was das handwerk verbindet mit der dichtung der welt.

die fakten: ich arbeite an den letzten vier seiten. im gegensatz zu den weiten strecken des textes, wo es nur ums kürzen ging, kommen jetzt noch einmal änderungen ins spiel. eigentlich schon im letzten kapitel, aber in diesem nun wirklich. dabei ändert sich weder etwas am setting, noch am personal, und auch die zielrichtung bleibt gleich. nur die gewichtung ändert sich, der blick.

mit diesem blick muss ich noch einmal durch die letzten zwei kapitel. 25 seiten, mehr nicht. dafür reicht das kommende wochenende, denke ich. hoffe ich.

das sind die ganz feinen nuancen, schwer auszutarieren, kaum sichtbar auch. diese art änderungen scheinen auf den ersten blick egal zu sein, und doch machen sie einen unterschied. den entscheidenden sogar. ich liebe das. besonders, wenn sich dann die letzten räume auftun. wie von allein.

die, die ungesagt bleiben werden.

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27. November 2022 - 00:10

viel gäbe es zu sagen, zu krieg und klima, zu frauen, leben und freiheit. aber das ist nicht meine aufgabe, und das tun ja auch andere, wesentlich besser ich es jemals könnte. viele tun das, zum glück. ich denke nur, unkonkret und verworren. aber ich sage nichts, dafür reicht es einfach nicht. ich bin auch zu müde.

über armut vielleicht, dazu fiele mir vermutlich etwas ein. lächerlich, was dazu gerade an politik gemacht wird. mal sehen, wann ich dazu komme. aber es ist ein umfangreichen, vielverzweigtes thema. keine ahnung, ob ich das irgendwie zusammenbekomme.

schließlich habe ich zu schreiben, der roman will endlich mal zuende sein. bald, es dauert nicht mehr lang. ich habe auch mehr noch zu arbeiten, zu übersetzen zum beispiel.

und ich muss zum bauen zurückfinden, zeit freischaufeln, es einfach tun. mein kleines glück, es fehlt einfach. wenn ich nicht immer wieder auch die dinge angehe, ganz konkret. diese grundlegenden veränderungen, die im leben möglich sind.

so leicht.

aber morgen ist frei. das habe ich gerade beschlossen, morgen ist sonntag.

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