raum für notizen

schrecken

23. Januar 2013 - 16:16

wie die menschenangst größer wird mit jedem versuch. wie ich fehl bin und falsch laufe, immer in die irre. kläglich am ende, ohne zweifel verzweifelt.

die brotarbeit dagegen läuft leicht dieser tage, ausgerechnet die kaltakquise. normalerweise meine panikwoche voller spontanqual. doch es kostet kaum zeit diesmal, nicht einmal mut. ich rede, schmeichle und lache. meine stimme wirkt, darauf ist verlaß. daß mir beim anschließenden mietschreiben die tränen kommen, ist nicht relevant. ich tue meine pflicht. immer. auch die bilder, die sich langsam aus der nacht in die tage schleichen, stören nicht. das muß so sein. da gibt es nicht viel, das mich schreckt. da bin nur ich.

und ich ahne: es ist die rückkehr ins schreiben, die anfängt ihren preis zu fordern. (jetzt schon, so früh. aber vielleicht auch einfach nur rechtzeitig.)

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