raum für notizen

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10. Mai 2019 - 20:00

man träumt nicht oder wenig, wenn man nicht gut schläft. oder nur wenig schläft, aufgrund von schmerzen. schon kurz nach drei war ich geneigt, mich aufzuraffen, weil mir liegen einfach nicht mehr möglich schien. das hätte allerdings weniger als drei stunden schlaf bedeutet, und das ist selbst mir unmöglich. oder zumindest unangemessen. so blieb ich, irgendwo unter dem schmerz, wie verkrochen. wie bewusstlos im grunde. nur nicht genug davon.


am ende war es dann kurz nach sechs, früher ganz und gar undenkbar. geträumt habe ich, wie fast immer in letzter zeit, von systemen und programmen, die ich nicht beeinflussen kann. von regelwerken also, die ich offensichtlich nicht begreife. darin scheine ich eingeschlossen zu sein, das hilft mir nicht weiter.

nachdem ich ein wenig im wasser gelegen habe, noch vor dem frühstück, baue ich endlich das bett fertig. die mittelstütze hat nun drei kleine beine, damit ist alles wieder stabil. kein quietschen mehr und keine dämliche kuhle in der mitte. das liegeresultat ist jetzt auch so, wie ich es wollte. nicht weich, aber punktuell nachgiebig. ob es hilft? den schultern, meine ich, der nackenwirbelsäule.

ich glaube kaum, denn das ist nicht das problem.

das bauen hat spaß gemacht, nach der langen pause aufgrund der vielfältigen blockaden der letzten monate. völlig unbeholfen war ich, nahezu gehandicapt. aber nach und nach wurde es besser. morgen baue ich weiter, andere kleine sachen, die noch fehlen. (oder wer weiß, vielleicht werde ich das morgen bereuen. eventuell heute nacht schon.) fensterputzen wäre auch mal dringend, so nach zwei jahren.

das haus habe ich für all das heute nicht verlassen, obwohl ich eigentlich pflanzen kaufen wollte. für den balkon, aber das geht ja auch morgen noch. das will ja auch überlegt sein.

an der wohnungstür lege ich jetzt übrigens wieder die kette vor. wie von allein, ohne dass ich darüber nachgedacht hätte. so wie es vor jahren auch. sicher ist sicher.

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