am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

angstanrufe, am heiligen sonntag. gehört wohl dazu.

ruft mich doch grad der mobilfunkanbieter, den ich vor über vier jahren verlassen habe, an und erwägt, den ihrer meinung nach gerade auslaufenden vertrag mit mir zu verlängern. ob ich daran interessiert sei? ganz lässig, routinierte callcenterstimme, ein easyjob, den im haus sicher jeder gerne macht.
okay, ich hab die nummer damals behalten, das mag ein wenig irritierend sein für den ablauf solcher vorgänge. trotzdem. ich erwähne das mit den vier jahren. darauf die stimme: „ach, dann haben die wieder…“ und klack. time is cash, time ist money.

schöne alte worte aus dem eigenen hirn (9)

beim blogballspielen am sonntag übrigens ein altes, lang vergessenes wort wiedergefunden. (irgendwo im hirnkasten.) heißt so: zauberschnur.
zunächst war ich ja nicht sicher, ob es das wort tatsächlich gibt. ob ich es nicht spontan erfunden hatte. (irgendwo im hirnkasten.) aber google bringt es zutage, es gibt nicht nur das wort. es gibt sogar das ding selbst. große freude! (auch irgendwo im hirnkasten.) ich glaube, ich hätte jetzt gern eine zauberschnur. keine ahnung, warum. ist ein so schönes wort. ;-)

moderne mobilität

auf der suche nach dem heftig klingelnden mobiltelefon, in deutschland gemeinhin auch handy genannt, laufe ich durch die ganze wohnung. komisch, es klingt überall gleich. denke ich. aber nein, gar nicht komisch: das ding steckt in meiner hosentasche.

drei fragezeichen

wohin fliegen eigentlich emails, die spurlos verschwinden, also (angeblich) nie ankommen? gibt es einen emailhimmel? oder irren sie für immer durchs nirwana?

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