ja, prima! jetzt, wo der neue rechner weg ist, fängt der alte an zu jodeln. oder zu heulen, wie auch immer. eine art sirene tönt aus seinen tiefen, jedesmal, wenn ich etwas zu brennen versuche. keine ahnung warum. ist vielleicht einfach nur überlastet, das ding. hoffentlich. daß sich das geheul einstweilen erledigt – noch? – wenn ich ihn aus- und wieder einschalte, beruhigt mich ein ganz klein wenig.
oder ist das, weil ich die kiste damals von einem polizisten gekauft habe? ein integriertes martinshorn? (hat mir eine freundin vorgeschlagen, diese variante. finde ich aber nicht komisch. und auch nicht beruhigend.)
engl
akku
leben ohne familie ist wie leben ohne motor, alles läuft auf batterie. man hangelt sich von ladestation zu ladestation und zahlt den preis dafür. jedesmal. das macht nichts, das ist auszuhalten, und es fällt auch kaum auf. nur weihnachten vielleicht, wenn alle anderen verplant sind. doch das hat nichts zu sagen, rein gar nichts.
denn die größten löcher reißt die erinnerung, das gedächtnis, das in den knochen wohnt, schläft und wild träumt mitunter.
deshalb.
(trennt man sich vom motor. ein kreislauf, wie mir scheint.)
draußen zirpt es wie auf einer sommerwiese. ob das auch an dem gerüst liegt? wohnen da jetzt schon die grillen? oder ist einfach nur – naja, sommer eben.
egal, es ist gut so. auch wenn ich innerlich immer noch darauf warte, daß das gerüst endlich abgebaut wird, damit ich den sommer anfangen kann. danach. (könnte zu spät sein, wie es aussieht.)
