am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

die zahlungsmoral so mancher auftraggeber läßt überaus zu wünschen übrig. wollte ich nur mal sagen. (ob man nach fast drei monaten langsam mal richtig böse werden kann? oder lieber besser doch nicht?)

(bild memoryende) normalerweise verwahre ich ja so etwas nicht, aber diesmal hab ich den beweis. der papierwust der überarbeitung von exakt fünf seiten kann schon mal satte zwei zentimeter ausmachen.

(nachzulesen – MEMENTO II-IV: hier! ganz unten.)

was anfang des jahres eine ahnung von liebe war, sicher wie nie, und auch entspannt, hat sich verflogen, mittlerweile, ich weiß auch nicht. nein, an mir liegt es nicht. ich wäre bereit. gewesen. so muß ich wohl sagen.

            22. April, 11:13 nachtrag: an mir liegt es nicht???

            22. April, 21:51 bereit? mit etwas abstand beginne ich mittlerweile an mir zu (ver)zweifeln.

fertig?

wirklich?

dann kanns ja losgehen!
;-)

dieser ganze bürokratische scheiß, wenn man versucht, sich aus seinem leben zu wuseln. das nervt. heute den ksk-antrag abgeschickt. und dann erst gemerkt, daß da ein murks drin ist. etwas was sich nicht ändern läßt, aber die ganze sache locker bis ins nächste jahr verzögern könnte. vielleicht. eventuell. möglicherweise. wer kennt sich schon aus in diesem gestrüpp. aber vermutlich verdiene ich im moment noch zuviel. kaum zu glauben, eigentlich. die paar kröten.

und wie überbrücke ich dann vier oder fünf monate? insbesondere krankenkassentechnisch? die standardsätze für selbständige sind ja grotesk. von wegen 11 – 12 %. ca. 25 – 30 würde ich sagen.

hab grad gekündigt! ;-)

ein abschußtag heute, das ist nicht zu bestreiten. die letzte seite ist auch so gut wie. ich sag es lieber nicht. wer weiß. es kann immer alles. oder?
doch ich sollte endlich zu einem ende finden. sonst lande ich noch im kunsthandwerk, in zierde und marotte. das wär was! einen text zu tode reiten, kommt auch nicht oft vor. oder doch?

möglich immerhin.

wie alles.

was mich beschäftigt ist, daß die letzte seite natürlich nicht die letzte seite ist. chronologisch gesehen. MEMORY ist ja ohnehin ein gänzlich unchronologischer text. also was solls? aber jetzt höre ich also auf in den kellern, den löchern und bunkern. als gäbe es keine andere möglichkeit, keinen ausweg. so war das nicht gedacht. aber.

es hilft nicht.

nur die hoffnung, daß chronologie ohnehin eine rein menschliche erfindung ist, die lediglich der übersicht dient. und nicht am ende gar irgendeinem sinn.

das wars also. heute zum letzten mal an der uni gewesen. die kopierkarten leergemacht und zurückgegeben. den letzten kaffee an der theke, an meinem stammplatz, immerhin. dann noch eine dozentin getroffen. naja, eher eine bekannte aus literarischen anfangszeiten. hat wenigstens noch den abschluß gemacht, und den dr. auch, soweit ich weiß.

die stimmung ist mies, sagt sie. die neuen studiengänge sind noch mehr verschult, abgesehen davon, daß es kein personal gibt. zwei lehrstühle unbesetzt, seit jahren. dann schwärmt sie von ihrer studienzeit, damals, als man noch einfach mal, interessehalber, in andere bereiche reingucken konnte. und dabei die zeit vergaß, mit zehn leuten, in philosophie. jaja.

jetzt ist nix mehr mit zeit. zeit ist geld, ab sofort, ob nun studienkonten oder sonst irgendwas.

wir sind wohl die letzten, die noch richtig studieren konnte. so sagt sie. das ist jetzt vorbei.

ja. ich gehe. freiwillig.

(obwohl ich mich schon heimlich nach den gasthörertarifen umgehört habe. ich geb es ja zu.)

mal nichts erledigen. mal nicht denken. mal nicht schreiben. einfach mal nicht.

was

genau in dem moment fällt mir ein, was ich heute alles vergessen habe. immer, jedesmal. eine schande.

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