am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

aktuell steht an, aus dem ding hier einen text zu machen. vielleicht sogar eine schöne, runde story für ein zweites buch. seit zwei tagen drücke ich mich jetzt schon, hab grad mal grob den rahmen abgesteckt. keine zwei seiten, nur notizen.

aber in allem läßt sich ja was finden. letztendlich. irgendwann.

nur halbe sachen heute, hier ein bißchen und da ein bißchen, aber nichts konkretes. nicht einmal genug briefumschläge hatte ich. immerhin, der widerspruch gegen die neuen studiengebühren ist fertig. und alle fenster geputzt, das mußte sein, es ist ja so gut wie frühling.

dazwischen träumereien, spinnereien, richtig satt und entspannt, ein genuß mit seltenheitswert. bis die dämmerung kam. seitdem sind es nur noch gedanken. mehr nicht.

aber auch nicht weniger.

ich bin gespannt auf die telekomaktien. morgen. oder ob stolpe doch noch fliegt? auf jeden fall wird mir zeitunglesen morgen ein häßliches vergnügen sein.

schwein gehabt.

für den kurs im märz muß ich jetzt aber dringend mal die werbung fertig machen. dabei ist es nur ein zufall, daß ich überhaupt gerade noch darauf gekommen bin, denn irgendwie war ich der meinung, daß das ding erst im april laufen würde. wie ich wohl darauf komme?

was solls, jetzt aber los.

werbeblättchen fertig machen, als pressetexte zusammenkürzen, befreundete kontakte anspitzen, adressentippen, briefumschläge organisieren ;-), kuvertieren, nach postleitzahlen sortieren, die blöden postmenschen nerven, dann caos3005 aktualisieren, emailrundschreiben verfassen, …

wie ich das liebe!

ganz am rande bemerkt: es ist übrigens wirklich so, daß manche hier nicht kommentieren, weil sie sich dazu erst registrieren müßten. hab ich letztens zufällig mitgekriegt. ich weiß ja nicht recht, warum das so ist. ich hab da zwar auch mitunter so meine hemmschwelle, aber tu es dann doch. zumindest wenn es sich lohnt.

das gefällt mir nicht, ganz und gar nicht. andererseits hab ich auch keine ahnung, wo es denn anders wäre. überall wird doch registriert. und für eigenbau bin ich zu blöd, hab ich außerdem keine zeit für.

normalerweise ist ja der anfang immer das schwerste. für mich zumindest. unerträglich mitunter, unmöglich beinah. aber manchmal ist eben alles anders. jetzt habe ich da also fünf anfänge für neue texte liegen, vier davon in den letzten beiden tagen schnell zusammengeschustert. wie nebenbei. und nun?

nein. ich trau dem braten nicht.

morgens gleich mit kopfschmerzen aufgewacht, hab ich mich nahezu gezwungen weiterzuschlafen, bis nach 12, über die schmerzen hinweg. zu schlafen. einfach nur zu schlafen. das ist nicht gut, das ist nicht entspannt. aber es ist besser als wie ein tier durch die wohnung zu tigern. stunde um stunde, runde um runde.

jetzt bin ich wieder fit, könnte loslegen, hier oder dort, es brennt überall, es ist frühling. aber morgen muß ich ins büro, da hilft nix. da kann ich jetzt keine großangelegten projekte mehr anfangen, obwohl mir danach wäre. irgendwie. es fließt.

um dem internet zu entfliehen, saß ich auf einmal mit dem laptop hinten im anderen zimmer, während hier der rechner weiterlief. offline zwar und mit schwarzem bildschirm, aber eingeschaltet, mit wild arbeitendem gebläse. nicht, daß es bequemer wäre mit dem wesentlich langsameren gerät, noch dazu ohne maus, nur mit diesem albernen roten knubbel. und auf dem wackeligen, runden tisch, auf den zusätzlich kaum noch die teetasse paßt. und in dem sessel versunken, der wirklich nicht für konzentration gedacht ist. gerade mal zum zeitunglesen gut, eigentlich aber nur zum fernsehen.

aber hier wäre ich zu nichts gekommen, hätte auf emails gewartet oder mich in foren rumgetrieben. ein wenig zweifel ich also an meiner disziplin und überdenke mein zweifellos von abhängigkeit geprägtes verhältnis zu meinem rechner. besser: zu meinen recnern! denn ich fürchte, hätte ich den einen ausgeschaltet, während ich an dem anderen saß und arbeitete, wäre ich wohl auch nicht recht zufrieden gewesen.

immerhin – auf die art hab ich mal wieder ein bißchen was gearbeitet.

aufschreiben, abschreiben, festschreiben, …

auch so ein problem.

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