am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

gerade lesen!. ich weiß nicht, war irgendwie nix. ich weiß aber nicht warum, wirklich nicht. im grunde fand ich die heidenreich eigentlich immer ganz erfrischend.

ansonsten. stunden im café und lesen. ;-) sonne pur, sonne im gesicht. und sommersprossen auf der nase wie im frühling.

das wochenende ist erledigt, abgehakt, hat mich erledigt. obwohl ich nicht allzuviel erledigt habe. naja, in der wohnung hängen die lackdämpfe, und das wird sich so schnell auch nicht geben, wenn ich daran weitermache, in den nächsten tagen. aber es ist ja eine grandiose wetterwoche angesagt, das wäre schon nicht schlecht. da kann ich noch die fenster sperrangelweit aufreißen. und mich sooft es geht in ein café verdrücken.

ansonsten stapelt sich in den nächsten 2 – 3 wochen ein ziemliches riesenlese-, schreib- und sonstiges arbeitspensum. der 14-tägige vhs-kurs geht am donnerstag los. ein paar plätze sind vielleicht noch frei, also eilig anmelden, sonst wirds eng. aber da ist ja dann noch der workshop im oktober.

so. weiter denk ich heute nicht mehr darüber nach, was noch alles zu tun ist. ich versuch es jedenfalls.

(attraktive frau)

middlesex?

aber nein, ich bin es nicht. und ich suche mich auch nicht verzweifelt durch den beziehungsmarkt. ich gucke eher stellenanzeigen durch. es scheint momentan nur angebote für top qualifizierte leute oder aber die letzten hiwijobs zu geben. (mal abgesehen von den ganz eindeutigen angeboten.) zwischendrin scheint es einfach nichts zu geben, für mich ist jedenfalls irgendwie nie was dabei. da brauch ich schon hin und wieder mal ein kleines linguistisches schmankerl zum frustabbau, und das findet sich bei den bekanntschaftsanzeigen so gut wie 100%. immer.

 die zweite vorstrichrunde ist erledigt, in den nächsten tagen kommt der lack, nach und nach. das lisatier ist bislang kein großes problem, viel mehr noch ich, immer wieder fasse ich ahnungslos in frische farbe. ist also doch nicht so weit her mit dem gestern erst gerühmten elefantenhirn. im kurzzeitbereich taugt es auf jeden fall schon mal nicht. oder ging das früher mal? sind das meine attraktiven 40?

dies und das. hab endlich angefangen, die türen zu streichen. vorstreichen erstmal, aber einmal reicht an manchen stellen nicht, da kommt das rot, das schwarz, das braun der vormieterin durch. eigenartige farbgebung war das hier überall. seltsam, ich weiß sogar noch ihren namen, groteskes elefantenhirn, das ich da habe. es kommen also die farben von früher durch, schicht für schicht, und ich überstreiche sie ein zweites mal nach über 16 jahren. auch eine art von palimpsest. oder was?

eben im kino: mein leben ohne mich. eigentlich ganz gut, zum lachen und zum weinen, richtig was fürs herz. dann ist da eine frau, die erzählt vom tod siamesischer zwillinge. über 30 stunden haben sie gelebt, sagt sie. erst starb der junge, dann das mädchen.

tut mir leid, das ist mir dann zu anstrengend, da noch weiter dabeizubleiben. vor allem, wenn es sich letztendlich tatsächlich nur als kapitaler fehler herausstellt, der nicht im geringsten etwas mit der story zu tun hatte.

nein. danke.

der hals tut weh. und der kreislauf eiert. ich geh schlafen. lesen.

heute eine seite gedichte im tagesspiegel. und dazu die nötigen informationen.

ich spüre den herbst. das ist lächerlich, ich weiß. ich habe selbst heute bestimmt eine stunde draußen gesessen. und es war warm. angenehm. die sonne hat geschienen. da war kein herbst, nicht diese feuchte dunkelheit immerzu. es war überhaupt nicht so.

aber daß jetzt das licht weggeht, jeden tag ein bißchen mehr. zwangsläufig. nein, darüber kann ich einfach nicht hinwegsehen. das gelingt mir einfach nicht.

  «Was für ein Leben sollte man führen – das Leben, das einem gefällt. Mir gefällt das Schreiben. Mir gefällt die Abwechslung. Es gefällt mir, meinen Geist hoch in die Luft zu werfen & zu verfolgen, wo er landen wird. … Ein glückliches Leben. Aber umfangen von Einsamkeit – das Menschenleben, meine ich.»

Virginia Woolfe, Tagebücher 4, in Literaturen

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