am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

ich weiß, ich bin derzeit nicht wirklich anwesend. immer gibt es ganz plötzlich was zu tun. gestern zum beispiel bin ich ganz zufällig hier (uschtrin) gelandet. und hier (wient) auch. und dabei hat mich dann das (kölndrama) angesprungen. schon war ich unendlich beschäftigt, habe schleunigst ein eigentlich für übungszwecke verfasstes kleines hörstück für die bühne umgearbeitet. morgen ist deadline, ich muß also noch einen letzten blick tun. und noch einen. und noch einen. und noch einen. wie ich mich kenne.

zusammengefasst: ich arbeite mal wieder! oh, wunder! macht richtig spaß! :-)

bei dem wetter ins büro müssen! da dann möbel rücken! tatsächlich! und zuhause stundenlang blöde hacker-würmer aus dem noch blöderen windows-system pulen! MÜSSEN! das hab ich schon gern!

nicht viel los hier, ich weiß. aber das stimmt nicht, es ist viel los. doch ich scheue mich, hier davon zu reden. bislang jedenfalls.

vielleicht soviel: ich werfe steine ins wasser, einen nach dem anderen und sehe den wellen zu. warte und wundere mich, was wohl daraus wird.

schön. und gut.

ohne worte heute. nur die hitze, die stille überall. erschöpfung vielleicht. schweigen. und weite.

mehr nicht.

(lisasommerbild)

aber auch nicht weniger.

im schlafzimmer sind derzeit noch 31°, hier drüben ist es etwas wärmer, rein subjektiv betrachtet. lisa liegt den ganzen tag nur platt irgendwo rum, ausgestreckt, daß es länger nicht geht. so ist es richtig. und was mache ich? hab ich tatsächlich eben gebügelt? das muß der hitzewahn sein!

heute ist zu heiß für alles! auch jetzt! immer noch! ein wahnsinn!

trotzdem hab ich light-inside endlich mal komplett rausgeschmissen, das gibt so eh nix mehr. erstmal gibt es dort nur bilder, fotos, was immer ich so zustande bringe. später dann vielleicht auch mal gedichte dazu. oder was-weiß-ich-was für eine konstruktion. keine ahnung! es ist einfach zu heiß!

ein tag, angefüllt mit viel aktivität und ebenso vielen gedanken, kaum daß ich es zusammenfassen könnte, wortlos, einfach so in mir. es ist unendlich viel zu tun, mit einem mal, aber keine ‚action‘, sondern schlicht und einfach arbeit. die dinge eben, die schon seit langem warten, heimlich, beinah vergessen. aber nur beinah, zum glück. keine erledigungen also, sondern wohl eher entscheidungen. daß es ausgerechnet jetzt ist, in dieser höllenhitze, in diesem wetterwahn. aber was solls, das ist nicht zu ändern. wenn die dinge im fluß sind, dann muß man dem wohl folgen. wann denn auch sonst?

back to the roots, wieder zuhause! und natürlich gleich wieder arbeiten, und noch vorher, kurz nach der ankunft gestern, gleich wieder kopfschmerzen. wenn das nicht bezeichnend ist …

 die fahrt gestern, nahezu in einem rutsch, nur einmal kurz tanken, dann weiter. sechs stunden insgesamt und dabei fast noch gemütlich gefahren, das ist nahezu perfekt. das wetter dagegen, naja, es hätte ein wenig kühler sein können. die gefütterte lederhose und die ‚gepanzerte‘ jacke können einen da ganz schön fertig machen.

 eines zumindest steht fest: die ’neue‘ maschine hat sich durch und durch bewährt. ich begreife kaum noch, wie ich jemals genügsam mit 17ps unterwegs sein konnte. allein diese mühselige lkw-überholerei immerzu, unglaublich. jetzt ist ein kleiner zwischenspurt jederzeit drin. reisegeschwindigkeit von 120 fühlt sich an wie zum nebenhertraben. 140 nach einer kleinen weile schon durch und durch angenehm. auch 150 geht. ich meine sogar 160 gesehen zu haben, kurzfristig. ganz bis zum anschlag hab ich dabei immer noch nicht gedreht. immerhin beruhigend, bislang war ich felsenfest überzeugt, daß ich einfach jedes fahrzeug gnadenlos ausfahren müssen würde. gut zu wissen!

gedanklich schon fast auf dem rückweg, morgen, denke ich darüber nach, wie es wäre hierzubleiben. hier zu sein. einsam wäre es und beängstigend. aber man muß ja zurück, immer, wenn auch nur, um die dinge zu regeln, die sachen zu erledigen, das was ansteht eben zu machen, ohne zu fragen. und dann sehen wir weiter …

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