am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

susanne und die mimosen

heute, endlich, eine susanne ergattert. eine kleine, ohne rankgestänge, ganz so, wie ich es wollte. eine schwarzäugige für die blauäugige. dazu noch eine mimose, eine winzige, die dritte in diesem haus. das ist möglicherweise ein wenig übertrieben.

nein, mimosen kann es gar nicht genug geben. und in diesem jahr schon gar nicht.

(die tomaten machen sich auch gut. ziemlich kräftig sind sie bereits, bald geht es schon ans geizen.)

eine ziemliche woche, diese woche. erst die anspannung des montags, die am abend dann in überraschende entspannung mündete. dienstag und mittwoch auf der re:publica. keine besonderen vorkommnisse, vorwiegend einfach nur menschen getroffen. (viele menschen, 7000 sollen es gewesen sein. alle habe ich nicht geschafft.) und geschlendert, von einer veranstaltung in die nächste, manchmal auch einfach durch sie hindurch.

viel gelacht.

gestern dann beinah verschämt in einen elfenbeinturm gekrochen, zur europäischen schriftstellerkonferenz. (in die deutsche bank, unter den linden, du liebe zeit.) und wo sind da eigentlich die schriftstellerinnen? mitgemeint? nun ja, bis tief in die nacht zwischen politik und literatur, bis zur erschöpfung. bis die letzten u-bahn eilig erreicht werden mußte. höchste zeit.

es gibt noch viel zu sagen.

zurück. zu mir.

1,2,3 usw.

termin 3: läßt mich fassungslos zurück. es gilt, was ich vor wochen schon einmal ins blog geschrieben habe. mein kleines rheuma ist offensichtlich tatsächlich noch gar kein richtiges rheuma. es zieht sich viel zu schnell wieder zurück, gibt auf und läßt mich von der leine. ganz sicher will es mal ein richtiges rheuma werden, aber so gilt das einfach noch nicht. der ärztin zufolge ist das zwar unvermeidbar, es wird zwangsläufig so kommen, irgendwann. es steht in meinem blut geschrieben. allerdings kann niemand derzeit sagen, wann es soweit sein wird. ob in ein paar monaten? oder in einigen jahren erst.

ich denke ja, daß man nicht jedes potential ausschöpfen muß. da ist so viel, das schafft man doch ohnehin nicht in einem leben. ich werde also sorgfältig wählen.

doch geschafft. das, was ich vorgestern nacht noch als quasi nicht zu bewältigen erfahren habe. hat zwar den ganzen tag in anspruch genommen, inklusive einer grundlegend erschöpften grundstimmung und heftiger rückenschmerzen. die nunmehr allerdings so gut wie verschwunden sind.

geht doch. (manchmal.)

das ist ein blödes gefühl, kurz nach zwölf den wichtigen punkt auf der liste, den ich heute unbedingt wenigstens angefangen haben wollte, als nicht zu bewältigen erkennen zu müssen. also möglicherweise wird überhaupt nichts daraus, auch morgen nicht oder übermorgen. und danach ist es egal, dann ist es zu spät.

jetzt dann mal ins bett und die frage nach der wichtigkeit neu erörtern, stundenlang.

mimosen

wie sie gleich beißen, wenn man sie anrührt. wie sie sich winden, in stolzer kraft. immer ganz selbst. bewußt.

1,2,3 usw.

termin 2: hausarztgequatsche. eigenartig. ungewohnt. über dreißig minuten nur reden, keine untersuchung, nur einmal kurz die blutdruckhöhen beziffert. eine sehr seltsame erfahrung. strategien klargemacht, rheumamedikation als wahrscheinlich gekennzeichnet. abwarten, bis montag.

anschließend: mimose gekauft. (gleich zwei eigentlich.) die schwarzäugige dagegen steht noch aus.

generös

es scheint mir dringend vonnöten, daß ich morgen unbedingt eine mimose kaufen kann. ich hoffe, der blumenladen ist diesmal darauf eingerichtet. dazu noch eine susanne wäre ebenfalls sehr schön. nahezu genial.

1,2,3 usw.

termin 1: die schildkröte stellt sich im ultraschall klein aber top vor. hashimoto also eher nicht. immerhin.

die kommunikation allerdings, fast so kathastrophal wie immer. der ist arzt hektisch und hilflos fürsorglich, dabei eigentlich ganz nett. trotzdem natürlich nur reihenabfertigung im takt, kaum zusätzliche fragen erlaubt. dumme fragen werden geschickt an die stoische artzhelferin weitergereicht und dort genervt abgestraft. das ist ganz und gar untauglich für meinen grundsätzlichen angstzustand in bezug auf die anstehende widerliche prozedur.

dafür also arztwechsel, wohl oder übel.

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