am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

akku

leben ohne familie ist wie leben ohne motor, alles läuft auf batterie. man hangelt sich von ladestation zu ladestation und zahlt den preis dafür. jedesmal. das macht nichts, das ist auszuhalten, und es fällt auch kaum auf. nur weihnachten vielleicht, wenn alle anderen verplant sind. doch das hat nichts zu sagen, rein gar nichts.
denn die größten löcher reißt die erinnerung, das gedächtnis, das in den knochen wohnt, schläft und wild träumt mitunter.
deshalb.
(trennt man sich vom motor. ein kreislauf, wie mir scheint.)

draußen zirpt es wie auf einer sommerwiese. ob das auch an dem gerüst liegt? wohnen da jetzt schon die grillen? oder ist einfach nur – naja, sommer eben.
egal, es ist gut so. auch wenn ich innerlich immer noch darauf warte, daß das gerüst endlich abgebaut wird, damit ich den sommer anfangen kann. danach. (könnte zu spät sein, wie es aussieht.)

vielleicht ist die klappe halten ja manchmal die bessere taktik. ist aber zu anstrengend. so!

manchmal ist die klappe halten die bessere taktik. vielleicht. ist aber anstrengend.

living in a box (29)

keine arbeiter, keine arbeiten, soweit ich das sehe. nur der grüne vorhang vorm wohnbürofenster, immer noch. ich muß sagen, ich bin das langsam ziemlich leid.

das wochenende, das ein wochenende war und kein bißchen arbeit enthielt, hinterläßt ein seltsames gefühl. so, als sollte ich dringend schnell noch ein bißchen arbeiten.
ich denk mal drüber nach. morgen oder so.

zu frieden?

alles außen – innen leer. vielleicht.
(nein! gleich wieder verworfen. innen viel zu voll, leider. auch das noch.)

familienfoto, 60er jahre

die kleine links, das bin ich.
(rechts, das ist meine cousine, die in realzeit morgen nach berlin geflogen kommt. mit ihren drei kindern. die sind so ab 13 aufwärts, glaube ich.)

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