am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

afterread

(because of this.) wie seit jahren, so auch heute. die lyrik, der ich begegne, gesprochen, nicht rezitiert oder gelesen, nein gelebt wohl eher – immer ist sie auf englisch. immer ist da der kurze schwung und doch, diese melodie, dieser fluß, irgendwie vertraut und ersehnt zugleich. und irgendwie hilft es nicht, es schürt nur das verlangen. das schweigen zu brechen, den jahrelangen stillstand. doch auf deutsch läßt sich das nicht finden, da ist kein zusammenhang. deshalb gibt es wohl keine lyrik mehr, von mir. nur versuche, die in den alten strukturen festhängen, längst veraltete muster. armselig.
oder ist es das fehlende publikum? nein, kein argument, das ließe sich finden, hier, in berlin. obwohl ich vermute, daß die slams und performances auch hier genau das sind, was sie offensichtlich überall sind. comedyclubs. (oder?) and i don’t pay the audience.

mal sehen

viel zu tun und noch nicht einmal angefangen, so sieht es aus, heute. lediglich das motorrad ist repariert, die beiden vergaserschlauchenden wieder mit zwei schrauben versiegelt, endlich, nach monaten. (was immer da vorher drinsteckte, eines morgens war es verschwunden.) eine sache von 10 minuten.
trotzdem: heute abend um acht zum eisenherz, ohne prinz, wegen eileen myles im rahmen des internationalen literaturfestivals.

deprieintrag

wenig zu sagen heute, nur die übliche müdigkeit. das muß ja nun nicht wieder und wieder wiederholt werden. heute abend, heute nacht geht es wieder in den text. jetzt erst noch ein paar grundsätzliche recherchen bezüglich weiterer arbeits- und lebenspläne, ein paar andere vorbereitungen und zwischendurch vielleicht ein bißchen salat. das ist alles kein problem. nur die gedanken, diese eigenartige angst.

verdammt

wenig konzentration heute, wieder einmal. ständig unterwegs, auch inwendig. wilde vorbereitungen auf ein vorstellungsgespräch, morgen früh, hätte ich gar nicht mit gerechnet. die bewerbung ging pünktlich, gestern nacht gegen 23h raus. ;-)
aber die sonne, die wärme… das ist gut so.

randbemerkung zum thema sicherheitspolitik

weil da heute so ein kärtchen in meinem briefkasten schlummerte, das mir erklärte, daß just heute der joschka in der arena sei, und ich sowieso nichts besseres vorhatte, bin ich halt eben mal rübergeradelt. gucken, wie der joschka in flammen aufgeht.

so sah es da aus, ziemlich voll und reichlich grün.

was ich aber eigentlich bemerkenswert fand ist die tatsache, daß mir an der eingangkontrolle dieses utensil abgenommen wurde:

wohingegen in meiner hosentasche dieses gefährliche ding unbeachtet blieb:

aber ich muß sagen, daß ich als trägerin des blauen, roten… oder war es doch der grüne gürtel? naja, die paar sonnenblumen hätte ich jedenfalls locker mit der handkante niedergemacht. wenn ich denn gewollt hätte. (und dann gab es drinnen ja auch noch massenhaft prima bierflaschen.)

kleiner haarunfall

maschine falsch eingestellt, jetzt siehts nach neuanfang aus. naja, was solls. noch ist sommer.

lieblinge

das lieblingsding, dessen ich jüngst verlustig ging, hat sich gerade eben wieder eingefunden. tatsächlich war es gar nicht weg, sondern nur in ein ganz und gar ungewohntes behältnis umgezogen. und seltsamerweise befand es sich an exakt demselben platz wie das andere ding, das ich, am gleichen tag noch, ebenfalls zu vermissen begann, obwohl ich mir in dem fall sicher war, es noch vor kurzem gesehen zu haben. und zwar an einem eigenartigen, äußerst ungewohnten ort.
darüber hinaus ist nunmehr eines klar: frau fragmente hat natürlich vollkommen recht in ihrem kommentar. insbesondere bei dem lieblingsding handelt es sich um einen überaus sinnbildlichen gegenstand.

sting

ich wünschte, ich würde sie endlich erwischen, die mücke, die nachts düsenjägerartig durch mein schlafzimmer tobt.

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