am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

manchmal ist es eine quälerei, dieses schreiben auf kommando, unter zeitdruck und mit themenvorgabe.

wollte ich nur mal gesagt haben.

andererseits ist es berauschend, mitunter, wenn sich alles zusammenfindet, irgendwie, ohne daß man etwas dazu tun müsste. überwältigend, sich auf den zufall verlassen zu können.

ich blättere die anstehenden termine durch und sehe es vor mir, wie ein bild aus linien und formen. was sich wie, womit verbinden ließe. und auch das timung. wann es jeweils soweit ist. oder sein wird. wieviel zeit noch bleibt. wann der punkt gekommen.

das ist alles ganz einfach.

und eine quälerei eben.

immer noch am pc. all den scheißkram erledigen, das immerwährende behördenzeugs. vielleicht ist es ein guter tag für sowas. und morgen ist dann alles frei für alles andere.

wer weiß?

von wegen schreiben! den ganzen tag am pc gehockt. und doch kein einziges wort geschafft. oder? naja, vielleicht das eine oder andere. aber aufgeräumt habe ich, ordner und hefter zerfetzt, virtuell und real. uralte emails ausgemistet, jahre her das ganze. das war mal richtig gut. was kümmert mich schließlich mein dummes geschwätz von damals?

!!!

ich bastel an write-insight, wieder mal, anstatt zu schreiben. aber der STEINBRUCH muß ja schließlich auch endlich mal zum leben erweckt werden. wenn schon, denn schon. in den nächsten tagen also. aber noch nicht viel bis jetzt, nur ein konzept, das sich dann nach und nach, analog der arbeit eben, füllen wird.

jetzt aber ans schreiben!

die tage sind voll. voll von müdigkeit oder voll von arbeit, was auch immer. pausen jedenfalls sind nicht vorgesehen. und wie es so ist, es ist schon in ordnung. es hat rhythmus und harmonie, ganz von selbst. das ist selten, besonders im herbst. das heißt es genießen.

morgen sitze ich dann gleich an ein paar texten, die nächste woche fertig sein müssen. raus damit, nur weg. im moment ist irgendwie alles drin. ;-)

obwohl ich neulich erst geträumt habe, daß ich es sein lassen soll, daß bloß niemand etwas von mir zu lesen kriegen darf. also keine texte wegschicken, keine anträge schreiben, arbeitsmöglichkeiten suchen. sogar im radio haben sie das durchgesagt, immer und immer wieder, im abstand von 10 minuten. logisch, das war der morgendliche weckruf, 8.20h, und mein im schlaf geübter griff an die snoozetaste.

so kann es gehen. aber so ein tag ist dann wirklich für die katz. mit so einen auftakt. nein danke, darauf steh ich wirklich nicht mehr.

andere mögen frühjahrsmüdigkeit kennen. ich dagegen versuche mich derzeit vehement gegen den herbstlichen winterschlaf zu wehren.

wie es aussieht, wie ich im moment arbeite, woran vor allem,könnte es durchaus sein, daß der write-insight-bereich STEINBRUCH sich bald mal belebt. ich hab da auch schon die eine oder andere idee …

aber kalt ist es!

wilde wolkenlandschaften jagen sich draußen am himmel.

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