am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

throwing bones

Canadisches Holz, teil I. eine alte liebesgeschichte, vielleicht von ’94 oder so. ich bitte das falsch geschriebene ‚kanada‘ zu entschuldigen, das war damals so. weiter gehts in den nächsten tagen.

friede unterm regenbogen

ich bin spät dran, ich weiß. andere haben das geschehen – in meiner gegenwart – bereits liveverbloggt. na und? manchmal braucht es eben ein wenig kontemplation.

gestern vormittag war es dann endlich mich soweit. ein kurzer blick in irgendeine nachrichtensendung brachte es in rollen, bilder der siegerin Marija Serifovic, wie sie in belgrad bejubelt wird. dazu ein reporter, der den schwenk über die jubelnde, fahnenschwenkende masse kommentiert. gerade als ich erfreut im hintergrund ein paar regenbögen auszumachen glaube, spricht er von der serbischen nationalflagge und dazu einigen friedensfahnen. wohl wegen der leidigen diskussion über die eurovisionellen punktevergabe der ehemals (?) verfeindeten nachbarn. da muß ein bißchen frieden wohl sein.

wer nun recht hat, vermag ich nicht genau zu sagen. dazu war der ausschnitt zu kurz. aber. naja, man betrachte die markanten promobilder der jungen dame:

dieses bild habe ich übrigens bei svashtara geklaut, wo man u. a. auch den song in verschiedenen sprachen und eine übersetzung ins deutsche finden kann.

und zum abschluß, schnell noch ein bild:

versuch über den erfolgreichen tag

1. den amselhahn, der die nacht über offensichtlich fleißig weiter an dem nest auf meinem balkon weitergebaut hat, vertreiben. was aber nicht recht gelingen will. er reagiert nicht auf rabiates türöffnen, auf den balkon springen, rufen und klatschen. mitnichten. erst als ich ihm an den schwanzfedern zupfe macht er sich davon. und ich hab dann den salat. blattwerk und putzlumpen, kunstvoll zu einem bereits ansehnlichen rund geflochten, reiße ich wieder aus meinem verlausten efeu. zum glück noch keine eier. ob ich die auch einfach so entsorgt hätte?
2. gute idee, eigentlich, vor der notwendigen badreinigung endlich einmal nachsehen, warum das wasser seit ein paar tagen immer im waschbecken steht. kann doch nicht so schwer sein, hab ich doch selber eingebaut, vor ein paar jahren. aber dreckig ist es halt. ziemlich dreckig, und ein bißchen eklig auch. besonders als ich mit der spirale in den rohren in der wand herumbohre. die sind aber auch zu dämlich angebracht. erst fast waagerecht, daß das wasser kaum von allein fließt. dann ein 90°-knick, so ein quatsch. daß ich dann aber noch, wie schon so oft im kraftmeierrausch, mit der rohrzange das obere plastikgewinde derart fest anzuziehen versuche, daß es zerbricht, ist ganz besonders überflüssig. ersatz kostet nämlich 6,95, im baumarkt.
3. waschmaschinen laufen so nebenbei durch ihre programme. so kenn ich das, so will ich das. mehr als füttern mag ich die dinger nicht. meine hat aber ein flusensieb, vorne, unten, links. hin und wieder in letzter zeit ist mir nun die flusensiebklappe entgegengefallen. eine überaus auffordernde geste, die ich durchaus verstanden habe. jaja, hab ich dann immer in mich hineingemurmelt, während ich mit dem fuß die klappe schnell wieder schloß. dieses rächte sich, ausgerechnet heute. drei eimer seifenwasser habe ich zwischen dem restlichen tagwerk per hand aus der maschine geschöpft. keine ahnung, wieviel davon durch den holzboden gekrochen ist, um sich der nachbarin vorzustellen? das patschnasse gewölle ließ sich nur noch mit einem schraubenzieher aus dem sieb porkeln. die ganze zeit habe inständig gehofft, daß das auch wirklich die ursache für das plötzliche schweigen der maschine sein möge.
4. … ach, lassen wir das …
macht echt spaß, so ein tag!

jaja, nix los hier. weiß ich auch. ist halt zuviel los. (und daß alles direkt ins blog geblasen werden könnte, ist eh seit jeher eine illusion.)

vollmai

die nacht und der mond. voll. die geliebte im arm und dann. die nachtigall. (das glaubt mir jetzt sicher keiner. ist aber dennoch. und das in nordneukölln.)

träumen – träumen – träumen – denken – träumen – reden – träumen – arbeiten – träumen – träumen – träumen – träumen

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