am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

anne clark

grad noch schnell ein ticket für nächsten montag bestellt. (nein, nicht morgen!) wurde aber auch zeit, nach bestimmt zwanzig jahren.

ob liebe im alltag zwangsläufig immer vergehen, untergehen muß, rettungslos? vergessen werden natürlich, was sonst? ich weiß nicht, was bleibt, am ende. im letzten moment, vielleicht nur der versuch. kann sein, daß das reicht. lieben gelernt zu haben, wenigstens das, trotz widrigster bedingungen.

ich sehe mir die wenigen bilder an, die auf meinem pc schlummern. ab und zu. immer wieder. ausdrucke mit meinem maroden drucker verbieten sich von selbst, ich will keinen grünstich in ihrem gesicht. und überhaupt. (vielleicht schwarz-weiß???) ich versuche, ihre stimme nicht zu verlieren, ihre bewegungen, ihr lachen. ich bemühe mich. nein, noch ist nichts verloren.

aber ich weiß nicht, ob das reicht. am ende. ob es darauf ankommt.

plötzlich frei. zu tun, was ich will. für eine weile zumindest, keine deadline, nichts. eine rein theoretische größe, ich weiß. aber ein schönes gefühl.

und dann kommt die tat. hoffentlich. irgendwann.

aus aktuellem anlaß: blitz und donner und so. alle (un)wetter!

30. April, 20:47: gilt immer noch. ich liebe gewitter. die kurzen krachigen genauso wie die langen ausgiebigen. die, die die luft gründlich reinigen, daß das atmen, das leben wieder leichter wird.

das war klar, daß diese angelegenheit daneben gehen mußte. wie ich eben erfahren habe – diesmal vom chef persönlich, immerhin – ist das ersatzteil bis heute nicht einmal bestellt. ganz zu schweigen davon, daß er bislang auch nur im geringsten darüber informiert worden wäre. jetzt soll es aber vorwärts gehen, bis anfang nächster woche. die maschine wird per hänger geholt und dann sofort flott gemacht. hoffentlich.

lustigerweise darf ich morgen noch einmal hinlatschen, den schlüssel vorbeibringen. den hab ich zwar schon letzte woche dem hiwi hingehalten, aber der wollte ihn ja partout nicht haben.

gott, bin ich faul!

jetzt gibt es keine entschuldigung mehr. die ersten 20 MEMORYseiten sind fertig geputzt, zum herzeigen bereit. wenn ich jetzt das exposé nicht endlich angehe, dann weiß ich auch nicht.

dann könnte ich mich höchstens noch auf gesteigertes selbstmitleid und andere deprimierende gegebenheiten berufen

1. trinke ich.
2. rauche ich.
3. blute ich.
4. muß ich gleich noch in den text, irgend etwas zum thema ‚einheit‘ suchen.

sind ja gute voraussetzungen!

die liebe – ein tier. aber wo lebt es?
kein guter tag, heute.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner