am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

bis nachts um vier feiern liegt mir eigentlich nicht mehr so sehr, aus dem alter bin ich wohl raus. aber wenn ich nicht selber rauche und auch nicht trinke. dann gehts. gestern zumindest hätte ich noch lange so weitermachen wollen, hab die müdigkeit erst hier zuhause gemerkt. und heute irgendwie den ganzen tag. trotzdem, ein wirklich gelungener abend. vor allem weil F mich mit liebeserklärungen überschüttet hat. von schwulen männern laß ich mir das umso lieber gefallen, immerhin, das ist in jedem fall grundernst zu nehmen. ohne jeglichen haken und ösen und hintergedanken. höchst erfreulich und überraschend.

große ereignisse werfen ihre schatten. ich bin watte und weiß nicht recht. eines nach dem anderen, würde G jetzt sagen. nun denn. I hat geburtstag. das wäre ja dann wohl das nächste.

der kupplungszug ist im übrigen immer noch nicht da. ist irgendwie nicht zu kriegen, zu alt die maschine. muß in japan geordert werden, das ding. (an die kosten mag ich jetzt gar nicht erst denken …) zwei wochen am stück gehe ich nun zu fuß oder fahre ich fahrrad. soviel wie im ganzen winter nicht. nicht einmal zusammengenommen.

verdammt, wegen einem blöden stück draht!!!

sasser

logisch, daß ich mir mal wieder den neusten wurm eingefangen hab. oder ist der gar nicht so neu? wie geht das, mit firewall und virusscanner?
ach ja, it’s microsoft!

so kann man sich auch den abend vertreiben. :-(

anne clark

grad noch schnell ein ticket für nächsten montag bestellt. (nein, nicht morgen!) wurde aber auch zeit, nach bestimmt zwanzig jahren.

ob liebe im alltag zwangsläufig immer vergehen, untergehen muß, rettungslos? vergessen werden natürlich, was sonst? ich weiß nicht, was bleibt, am ende. im letzten moment, vielleicht nur der versuch. kann sein, daß das reicht. lieben gelernt zu haben, wenigstens das, trotz widrigster bedingungen.

ich sehe mir die wenigen bilder an, die auf meinem pc schlummern. ab und zu. immer wieder. ausdrucke mit meinem maroden drucker verbieten sich von selbst, ich will keinen grünstich in ihrem gesicht. und überhaupt. (vielleicht schwarz-weiß???) ich versuche, ihre stimme nicht zu verlieren, ihre bewegungen, ihr lachen. ich bemühe mich. nein, noch ist nichts verloren.

aber ich weiß nicht, ob das reicht. am ende. ob es darauf ankommt.

plötzlich frei. zu tun, was ich will. für eine weile zumindest, keine deadline, nichts. eine rein theoretische größe, ich weiß. aber ein schönes gefühl.

und dann kommt die tat. hoffentlich. irgendwann.

aus aktuellem anlaß: blitz und donner und so. alle (un)wetter!

30. April, 20:47: gilt immer noch. ich liebe gewitter. die kurzen krachigen genauso wie die langen ausgiebigen. die, die die luft gründlich reinigen, daß das atmen, das leben wieder leichter wird.

das war klar, daß diese angelegenheit daneben gehen mußte. wie ich eben erfahren habe – diesmal vom chef persönlich, immerhin – ist das ersatzteil bis heute nicht einmal bestellt. ganz zu schweigen davon, daß er bislang auch nur im geringsten darüber informiert worden wäre. jetzt soll es aber vorwärts gehen, bis anfang nächster woche. die maschine wird per hänger geholt und dann sofort flott gemacht. hoffentlich.

lustigerweise darf ich morgen noch einmal hinlatschen, den schlüssel vorbeibringen. den hab ich zwar schon letzte woche dem hiwi hingehalten, aber der wollte ihn ja partout nicht haben.

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