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das mit dem gas

19. Juli 2022 - 22:27

das finde ich schwierig, denn ich habe keine gasrechnung. aber natürlich bemühe ich ich, wie so viele derzeit, meinen haushalt nach unten hin zu optimieren. doch es liegt überhaupt keine gasleitung mehr im haus, das wurde mir beim einzug gesagt, zu gefährlich. ich habe also heizkosten in der miete integriert, deren hintergrund ich nicht so recht kenne. zu vermuten ist, dass da irgendwo doch gas mit im spiel ist, vermutlich fernwärme. das würde bedeuten, dass wenigstens nicht alles, zwangläufig und auf dauer auf gas gründen wird. aber ändern kann ich daran grundsätzlich wenig.

anders sieht es bei der elektrizität aus, das liegt ganz in meinen händen. selbstverständlich fließt mir seit jahren weder gas-, noch kohle- noch atomstrom in den leitungen. alles erneuerbar, logisch. was denn sonst? der verbrauch ist allerdings immens für eine einzelne person, der herd läuft auf strom, warmwasser auch, das ist das größte übel, und zusätzlich sitze ich nun seit über zwei jahren zum arbeiten ständig im heimischen wohnbüro. der rechner läuft also stundenlang, jeden tag, licht je nach jahreszeit, radi0 oder fernseher dazu. das läppert sich.

da hilft nur disziplin: der kaputte kühlschrank ist durch einen neuen, energiesparenderen ersetzt. ich nehme stand-by-geräte vom netz, sowieso immer schon, LEDs gibt es auch fast überall. und ich krieche wieder unter die küchenspüle, greife am müll vorbei, um die stufenschaltung am durchlauferhitzer zu regeln. ständig nur auf 1, zum baden auf 2 und die 3 so gut wie nie. das hatte ich tatsächlich in letzter zeit vernachlässigt, immer stand das ding auf 3, obwohl ich genau weiß, wie das zählerrad dann losrast. und mich noch dazu oft genug geärgert habe, weil mir das wasser viel zu heiß aus den leitungen kam. (wie blöd kann man sein!?)

damit ist jetzt schluss, das handwaschwasser ist superschön lau. obwohl es dabei zunächst einmal nicht um gas geht, sondern um geld. aber ich bin gespannt, ob und wie sich das auswirkt.

nochmal zum thema heizung, verbrauch und so; das mit den pullovern. mein energiedienstleister bietet mir passenderweise seit märz einblick in mein monatliches heizverhalten, ohne dass ich dafür jeden heizkörper einzeln ablesen und losrechnen müsste. und was soll ich sagen. obwohl ich auch da ein wenig nachlässig war, zum beispiel küche und bad immer so ein bisschen lau gehalten habe, das schlafzimmer natürlich nicht, das wohnbüro allerdings volle pulle immer auf arbeitstemperatur, außer nachts. nachts ist alles aus, logisch. oder? (etwa nicht?) dazu das komische gefühl, dass die durchaus bewohnte wohnung unter mir im winter unbewohnt ist und überhaupt gar nicht beheizt wird. das macht ja auch was aus.

dennoch gibt es da wohl leider kein pulloverpotential, würde ich sagen:

27%, 24%, 84% und 100% weniger als vergleichbare haushalte!

sowas lernt man in armut. jeden abend durch die wohnung laufen und alle thermostate checken. eigentlich den ganzen tag die dinger checken, je nach raumnutzung. das lernt man, einmal, und das bleibt dann so.

von wegen mal einen pullover oder zwei!

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