raum für notizen

passion

06. April 2015 - 23:47

je später der abend, desto mehr verdichtet sich das gewaber in der rechten nebenhöhle. das macht nichts, gleich werde ich mich hinlegen und schlafen. heute noch. ich werde schnarchen, auch das macht nichts. es hört ja niemand zu. außer ich selbst, manchmal weckt mich mein eigenes schnarchen. das ist seltsam. noch seltsamer ist es allerdings, von eigenartig unkonkreten schmerzen im fuß aufzuwachen. also schmerzen im großen zeh, nur weil die bettdecke daraufliegt. weiter nichts. auch den tag über, beim laufen, hocken und sitzen, war nur noch wenig davon zu spüren. heute zumindest.

was bleibt ist die gegenwart von unsicherheit, die an sich ebenfalls nicht wirklich seltsam ist. nur unbeachtet, jahre- und jahrzehntelang. unbenannt. das wiederum ist normal. das eis, auf dem ich tanze, zwischen schönheit und zerstörung, seit jeher. und ich weiß nicht, ob ich noch hoffen soll. hoffen auf etwas, das nicht meiner erfahrung entspricht.

noch nie meiner erfahrung entsprochen hat.

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11. März 2015 - 00:21

hand fast wieder normal, so geht das. die dazugehörige schulter will noch nicht so recht. schmerzfrei nach hinten geht nicht, aber das geht ja meistens nicht. aktuell keine schmerzmittel, auch nicht beim tangoüben eben. obwohl es im rechten fuß ein klein wenig piekt. egal. so soll das.

morgen baue ich dann das ding aus holz für die fensterbank.

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prinzip

10. März 2015 - 15:08

okay. dieses rheuma will ein heimlicher begleiter bleiben, der spontan recht aktiv zu werden vermag.

gestern abend also, besonders auch nachts, einfach mal für eine weile mit einer jämmerlich verschmerzten linken hand zugebracht. zwangsläufig. schmerzmittel, volle dröhnung. so geht das, zum glück. heute ist es schon so gut wie wieder weg. nur ein rest steifheit, wie muskelkater.

mein rheumawesen mag offensichtlich bestimmte arten der überbeanspruchung nicht. im letzten sommer, während und nach dem tangofestival, habe einen tag, vielleicht auch zwei ohne einen belastbaren rechten fuß verbracht. (so läuft es sich sehr lustig. nein, eigentlich gar nicht. von wegen tanzen.) stundenlanges training scheint also verboten. kann ich verstehen, irgendwie.

und jetzt, wie soll ich sagen? auch irritierende strategien und ansprüche im beruflichen bereich überbeanspruchen mich offensichtlich erheblich. zumindest dann, wenn sie unvermittelt von außen in mich hinein projiziert werden. oder injiziert oder operiert, was weiß denn ich. massiv, das auf jeden fall. und ich mich zusätzlich anderen gegenüber in einer gewissen verantwortung befinde. (es könnte natürlich auch der versuch gewesen sein, das hingeworfene motorrad allein wieder auf die reifen zu kriegen, der mir gestern die linke hand ruiniert hat. keine ahnung.)

egal. ich lass es, wie es ist. kämpfen gilt nicht. nicht mehr.

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09. Juli 2014 - 10:45

schulter wieder so gut wie okay, eigentlich gestern schon, den ganzen tag. heute dann auch schmerzmittelfrei, kein problem. keine ahnung, was das sein soll. sollte.

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schultern

08. Juli 2014 - 11:45

gegen sechs aufwachen, aus einem wirklich dämlichen traum, nicht der rede wert. vor allem aber weil die rechte schulter heftig schmerzt. also doch was mit rheuma, schon wieder. also aufstehen, durch die wohnung torkeln, schmerzmittel einwerfen. dann wieder schlafen, es wenigstens versuchen. einschlafen mit schmerzen ist schwer, geht aber dann doch.

gegen neun aufwachen ohne traumhintergrund und mit weit weniger schmerzen. armstrecken geht, armheben sogar, und alles, was ich tun will, geht auch. an manchen stellen beißt es, mehr nicht. ob das durch die betäubung kommt, oder ob sich das reißen bereits wieder auf dem rückzug befindet. keine ahnung. achselzucken mit der anderen schulter. so ist das dann wohl jetzt mit mir. so soll ich leben.

so kann ich leben.

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1,2,3 usw.

24. Juni 2014 - 23:54

heute zum arzttermin in der nähe der ohlauer zwischen polizeihunderschaften durchgefragt und durchgebettelt, in aller eile, weil genau dieser straßenabschnitt komplett gesperrt, mit unzähligen mannschaftswagen zustellt und vergittert war. ein eher marginales problem, mit etwas bitte und danke durfte ich offiziell durch die gitter steigen. das tue ich, und das tue ich gern, den einzelnen polizisten bitte und danke sagen, wenn ich mit ihnen spreche. ich habe sie sporadisch gebraucht, die menschen mit diesem beruf, und ich bin grundsätzlich froh über die möglichkeit, sie zur hilfe zu rufen. dennoch machen sie mir auch angst, nicht nur in dieser art von massiven präsenz. auch ihre bewaffnung, ihre art zu reden mitunter, ihre ignoranz. als wäre das ein teil ihrer ausbildung. auch deshalb sage ich ihnen gerne bitte und danke. aus angst, besser ist besser.

der mensch vom labor hatte weitaus größere schwierigkeiten mit dem auto zur praxis zu gelangen. ich fürchte, er kam gar nicht durch, das bekam ich nebenbei mit. im warteraum, wo ich etwas aufgebracht und etwas gelangweilt über eine stunde lang saß, während draußen hin und wieder etwas auf- und abmarschiert wurde. eine seltsame situation, die den grund meines arztbesuchs ins rechte licht rückte. es gibt nichts zu sagen, das rheuma rührt sich aktuell nicht, die schilddrüse ist abgehakt, der blutdruck gerade heute als dynamisch flexibel, aber im durchschnitt vertretbar erkannt.

keine weiteren termine, außer die, die ich mir selber setze. das wären zwei.

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1,2,3 usw.

13. Mai 2014 - 15:37

schnell nochmal und schon wieder einen frischen arztermin heute, warum auch nicht. nachbesprechung und abklärung des rheumadings neulich, der entwarnung, wie ich das inzwischen nenne. im großen und ganzen die bestätigung dessen erhalten, was ich ohnehin schon verstanden hatte. vergessen das ganze! es sei denn, es meldet sich wieder und wird dabei schlimmer. dann halt drum kümmern, aber vorher kein bißchen. nicht einmal mehr in gedanken.

im gegensatz zur rheumatologin ist die hausärztin übrigens, wie ich, der meinung, daß das dings – ich mag es nicht einmal mehr hinschreiben – gut und gerne auch ganz wegbleiben darf. und kann. selbst wenn die blutwerte eher dagegen sprächen, denn das sei trotz allem eben auch nur papier.

fein. (jetzt darf ich mich also wieder getrost um kopf- und nackenschmerzen, tangomuskelkater und den hartnäckigen pickel im rechten nasenlocheingang kümmern.)

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1,2,3 usw.

06. Mai 2014 - 00:58

termin 3: läßt mich fassungslos zurück. es gilt, was ich vor wochen schon einmal ins blog geschrieben habe. mein kleines rheuma ist offensichtlich tatsächlich noch gar kein richtiges rheuma. es zieht sich viel zu schnell wieder zurück, gibt auf und läßt mich von der leine. ganz sicher will es mal ein richtiges rheuma werden, aber so gilt das einfach noch nicht. der ärztin zufolge ist das zwar unvermeidbar, es wird zwangsläufig so kommen, irgendwann. es steht in meinem blut geschrieben. allerdings kann niemand derzeit sagen, wann es soweit sein wird. ob in ein paar monaten? oder in einigen jahren erst.

ich denke ja, daß man nicht jedes potential ausschöpfen muß. da ist so viel, das schafft man doch ohnehin nicht in einem leben. ich werde also sorgfältig wählen.

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1,2,3 usw.

29. April 2014 - 19:45

termin 2: hausarztgequatsche. eigenartig. ungewohnt. über dreißig minuten nur reden, keine untersuchung, nur einmal kurz die blutdruckhöhen beziffert. eine sehr seltsame erfahrung. strategien klargemacht, rheumamedikation als wahrscheinlich gekennzeichnet. abwarten, bis montag.

anschließend: mimose gekauft. (gleich zwei eigentlich.) die schwarzäugige dagegen steht noch aus.

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