am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

fiktion

manche dinge sollten besser nicht geschrieben sein, schon gar nicht öffentlich. nicht gesagt und auch nicht gefühlt, besser ist besser.
dennoch: es ändert nichts. hinter der wut wartet verachtung. eine verachtung, die nicht besonders real ist. und ich warte und warte. daß man mich nicht mehr als mensch sieht, endlich, daß ich sein kann, wie ich gedacht bin, immer schon und immer wieder. so, wie ich es kenne. wirf mich weg und tritt mich fest. weiter ist nichts mehr. heute.

optimum

für einen derart beschissenen tag habe ich dennoch – glücklicherweise – ein nahezu hervorragendes maß an produktivität zu vermelden. in den text zurückgefunden, ohne weitere probleme. das brett für die küche endlich mal fertig gemacht, das steht schon seit wochen da in der ecke. muß jetzt nur noch angebracht werde. morgen, denke ich. bis gerade dann noch kurzentschlossen minuszero optimiert. da stand doch noch mehr an, als ich eigentlich gedacht hatte. aber auch das ist jetzt erledigt.
der kopf allerdings brummt die ganze zeit dumpf vor sich hin. das pfeifen im ohr dagegen ist verstummt, schon lange. wut ist eine unsinnige energie, mit lächerlichen auswirkungen. das wars, für heute, im großen und ganzen.

am anfang war musik

georg schreibt mir ina deter in die kommentare. das muß ich nicht nachhören, das kenne ich. ich war ein treuer fan, damals, habe so ziemlich alle platten. ina deter ist meine erste konzerterfahrung, aber cds dann doch keine mehr gekauft. (gibt es cds von ihr?) man wächst ja doch noch ein wenig mit der zeit, auch wenn man eigentlich schon groß ist.
hier taucht dann bettina wegner auf, noch dazu mit einem schinken, der mir tatsächlich einmal etwas bedeutet hat. das ist fast dreißg jahre her, das will ich mir nicht einmal mehr anhören. obwohl ich auch dazu nur eine platte auflegen müßte. das ist kitsch, ich erinnere es genau. obwohl es natürlich gut ist, andererseits. und wahr vielleicht.
im grunde bin ich dennoch froh, das hinter mir zu haben. nicht mehr so zu sein, wie mit vierzehn, fünfzehn, sechzehn. (ina deter macht ja auch inzwischen etwas ganz anderes, wie ich feststellen mußte.)

wip – wieder weiter

hilft ja nix, schmerz und übelkeit schon gar nicht. das ist eben so, das ist ja nicht neu. und es steht der arbeit auch nicht im weg, wenn es ihr nicht ohnehin eigentlich zugrunde liegt. nur das leise pfeifen im sowieso bereits hörsturzerprobten ohr ist neu im chor der hausgemachten streßkomponenten und möglicherweise ein nicht zu verachtender faktor. aber will ich das wissen, jetzt? will ich das hören?
nach 10 tagen pause leicht in den text zurückgefunden. die anstehenden szenen waren nicht allzu schwer, bis auf den katzentod gleich zu beginn, nur ganz einfache momentaufnahmen. vor dem ersten dicken batzen habe ich gescheut, aber es ist auch gut, für heute. muß ja nicht alles auf einmal. mal abgesehen, daß das beim bücherschreiben ohnehin nicht geht.

wait and see?

und wieder mal ist eines glasklar: wenn ich etwas nicht kann, bis zum verrecken, bis zum abkotzen nicht, dann ist das warten, warten, warten. energetischer leerlauf, energetischer wahnsinn. macht mich blind, jedesmal.

allein

früh aufgestanden, weil unterricht sein sollte, zumindest war ich der festen überzeugung. war aber ein irrtum, wurde gestern schon abgesagt, ist also ausgefallen. dementsprechend habe ich zeit gewonnen, und sitze bereits seit stunden am pc. die neue page ist so gut wie fertig, aber noch nicht offiziell verfügbar, weil ein paar wenige details trotz allem noch fehlen. das kann ich nicht allein, dazu brauche ich die information und reflektion von G, die aber seit tagen verschollen, in arbeit verreckt oder sonstwas ist. was solls, mach ich eben allein weiter, soweit es eben geht. (geht ja im grunde sowieso immer alles nur alleine, oder?) oder es wird mal wieder ein wenig geWIPt.

nix weiter!

was für eine woche! ich komme zu nichts, kein WIPen, kein bloggen. soviel passiert, andauernd.

work-flash

statt mich dem verfassen schöngeistiger belletristik zu widmen, bastel ich heute schon wieder den ganzen tag an websites herum. muß aber sein, hilft ja nichts. aber nix mit flash oder so… neenee, nicht mit mir. (mehr wird noch nicht verraten.)
ansonsten: weitere gerüstarbeiten vor allen fenstern, ich werde hier wohl doch noch komplett eingerüstet, ein recht angenehmes vorstellungsgespräch, etliche sonstige erledigungen und keinen hunger, den ganzen tag. das ist seltsam.

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